Österreichs Geburtenrate sinkt: Wie Zuzug das demografische Defizit ausgleichen hilft
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Geburtenrate in Österreich rückläufig: Zuzug stabilisiert Regionen

Die Zahl der Geburten in Österreich geht seit längerer Zeit zurück. Darauf weisen aktuelle Daten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und von Statistik Austria hin.

Am Montag wurde ein neues Geburtenbarometer präsentiert, das die demografische Entwicklung in verschiedenen Regionen Österreichs näher beleuchtet.

Salzkammergut und Ausseerland von natürlichem Rückgang betroffen

Im Zeitraum von 2002 bis 2024 wurden im Salzkammergut in fast allen Gemeinden mehr Todesfälle als Geburten verzeichnet. Das dortige Bevölkerungswachstum beruht hauptsächlich auf Zuzug.

Nach Berechnungen von Statistik Austria wäre die Bevölkerung in Gosau, Gmunden und Ebensee ohne Zuzug im betrachteten Zeitraum im Schnitt um ein Zehntel geschrumpft. Im Ausseerland fällt der Rückgang der Bevölkerung größer aus als im Salzkammergut.

Unterschiedliche Entwicklungen in Oberösterreich

Für das Mühlviertel zeigen die demografischen Daten ein durchmischtes Bild. So verzeichnet Pierbach ein Plus in der Geburtenbilanz, während Unterweißenbach ein Minus aufweist.

Eine ähnliche demografische Situation wie im Mühlviertel wird auch für das Innviertel und den Zentralraum beschrieben.

Mehr kinderlose Frauen erwartet

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften geht davon aus, dass derzeit österreichweit etwa ein Fünftel der Frauen kinderlos bleibt.

Prognosen deuten darauf hin, dass bei Frauen, die nach 1990 geboren wurden, der Anteil der Kinderlosen auf etwa ein Viertel steigen könnte.

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