Österreichs Jahres-Zuckermenge schon im März verbraucht – Experten fordern Umdenken

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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„Sugar Overload Day“: Österreich hat empfohlene Jahres-Zuckermenge bereits aufgebraucht

Am Montag war der sogenannte „Sugar Overload Day“. An diesem Tag hat die österreichische Bevölkerung rechnerisch bereits jene Menge Zucker konsumiert, die für ein ganzes Jahr empfohlen wird.

Viel Zucker steckt oft unbemerkt in verarbeiteten Lebensmitteln. Dazu zählen etwa Energydrinks, Ketchup, Trinkjoghurt, Cornflakes, Instant-Cappuccino und Industriebrot.

Kritik an Fertigprodukten

Sandra Holasek, Ernährungswissenschaftlerin und Lebensmittelforscherin an der Medizin-Universität Graz, kritisiert Fertigprodukte wegen ihres hohen Zuckergehalts. In steirischen Kantinen gibt es mittlerweile genaue Richtlinien zur Qualität der angebotenen Menüs.

Zuckersteuer in vielen Ländern, nicht aber in Österreich

Weltweit haben rund 54 Länder eine Zuckersteuer eingeführt. Studien zufolge zeigen entsprechende Maßnahmen in Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder Ungarn Erfolg. In Österreich gibt es derzeit keine Zuckersteuer.

Holasek betont, dass es vor der Einführung von Verboten oder Steuern mehr Forschung brauche. Sie verweist zudem darauf, dass der Wunsch nach Süßem beim Menschen evolutionsbedingt ist.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.