Ordensklinikum warnt: Bildschirme schaden Kleinkindern unter drei Jahren massiv
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Experten empfehlen: Keine Bildschirme für Kinder unter drei Jahren

Experten des Ordensklinikums Oberösterreich empfehlen, Kleinkinder bis zum Alter von drei Jahren nicht vor Bildschirmen zu platzieren. Videotelefonate werden dabei als Ausnahme genannt. Das Bundesministerium unterstützt diese Haltung mit der Initiative „Bildschirmfrei von Null bis Drei!“.

Gerhard Nell, Abteilungsleiter der Kinder- und Jugendheilkunde am Ordensklinikum Linz, beobachtet nach eigenen Angaben, dass Eltern Tablets und Smartphones zunehmend zur Beruhigung von Säuglingen einsetzen. Er wird mit den Worten zitiert: „Kinder entwickeln sich in der Realität. Bildschirme können ergänzen, aber nicht ersetzen, was für eine gesunde Kindheit zentral ist.“

Beobachtete Beschwerden bei kleinen Patienten

Nell berichtet bei seinen kleinen Patienten von psychischen Problemen, schlechtem Schlaf sowie verschiedenen körperlichen Beschwerden. Dazu zählen trockene und juckende Augen sowie eine Zunahme von Kurzsichtigkeit. Im Zusammenhang mit langem Sitzen und ungünstigen Körperhaltungen beim Scrollen werden zudem Motorik-, Fitness-, Gewichts- und Haltungsprobleme sowie Kopfschmerzen genannt.

Empfehlungen für den Alltag

Die Empfehlungen für Eltern umfassen die Einführung bildschirmfreier Zeiten und Zonen. Geräte sollten weder beim Essen noch vor dem Schlafengehen genutzt werden. Für Kinder im Vorschulalter wird empfohlen, die Freizeit grundsätzlich bildschirmfrei zu gestalten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.