Pelletspreis steigt um ein Drittel – Heizen bleibt trotzdem günstiger als mit Öl und Gas

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

Heizpellets sind binnen eines Jahres deutlich teurer geworden. Der Preis für eine Tonne ist um ein Drittel gestiegen und liegt aktuell bei mehr als 400 Euro. Trotz dieser Preisentwicklung bleibt das Heizen mit Pellets im Vergleich zu Heizöl und Gas günstiger, wie das Land Salzburg und die Branchenvertretung Pro Pellets Austria mitteilen.

Preisvergleich zwischen Pellets, Öl und Gas

Nach Angaben von Pro Pellets Austria liegt der Preis für eine Kilowattstunde Wärme aus einer Pelletsheizung derzeit bei rund acht Cent. Zum Vergleich: Bei Heizöl fallen etwa 16 Cent pro Kilowattstunde an, bei Gas rund 17 Cent. Damit kostet Heizen mit Pellets trotz der gestiegenen Preise weiterhin etwa halb so viel wie mit den fossilen Alternativen.

Gerhard Löffler, Referatsleiter Energiewirtschaft und Energieberatung des Landes Salzburg, bezifferte die Ersparnis für einen durchschnittlichen Haushalt gegenüber Heizöl mit rund 1.200 Euro pro Jahr bei den aktuellen Preisen.

Weniger Späne aus den Sägewerken

Ein Pelletsproduzent aus Salzburg berichtete, dass Hersteller derzeit spürbar weniger Späne von den Sägewerken bekämen. Späne sind ein zentraler Rohstoff für die Produktion von Heizpellets. Pro Pellets Austria rät Heizungsbesitzern angesichts der Lage, beim Einkauf heuer nicht zu taktieren oder mit dem Kauf zuzuwarten.

Rohstoff Sägenebenprodukte

Pellets werden grundsätzlich aus Sägenebenprodukten wie Spänen und Sägemehl hergestellt, die bei der Verarbeitung von Rundholz in Sägewerken anfallen. Die Produktion von Pellets ist damit eng an die Auslastung der Sägeindustrie gekoppelt: Je mehr Holz verarbeitet wird, desto mehr Nebenprodukte stehen für die Pelletsherstellung zur Verfügung. Sinkt die Nachfrage nach Schnittholz, etwa im Baugewerbe, wirkt sich das in der Regel auch auf das Angebot an Spänen aus.

Üblicherweise gilt Pelletsheizen als vergleichsweise stabile und kostengünstige Alternative zu Öl- und Gasheizungen, da der Rohstoff überwiegend aus heimischer Forst- und Holzwirtschaft stammt und weniger von internationalen Energiemärkten abhängt. Die Preise für Heizöl und Gas orientieren sich dagegen stärker an globalen Rohstoffmärkten und können durch geopolitische Entwicklungen kurzfristig schwanken. Pelletspreise galten in der Vergangenheit meist als weniger volatil, da sie stärker von saisonalen Faktoren wie der Verfügbarkeit von Sägenebenprodukten abhängen als von internationalen Krisen.

Zeitpunkt des Einkaufs bei Pellets

Bei Pelletsheizungen empfiehlt die Branche in der Regel, den Jahresbedarf nicht kurzfristig, sondern über das Jahr verteilt oder rechtzeitig vor der Heizsaison einzukaufen. Wer den Einkauf aufschiebt, kann bei angespannter Angebotslage mit höheren Preisen oder eingeschränkter Verfügbarkeit konfrontiert sein. Diese Empfehlung, den Einkauf nicht auf die lange Bank zu schieben, deckt sich mit dem aktuellen Hinweis von Pro Pellets Austria an Heizungsbesitzer.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.