Pflanzenbasierte Ernährung könnte Viehzucht um 42 Prozent und Emissionen um 85 Prozent senken

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Studie: Pflanzenbasierte Ernährung könnte Viehzucht und Emissionen deutlich reduzieren

Eine internationale Studie hat untersucht, welche Folgen eine weitreichende Umstellung auf pflanzenbasierte Ernährung für Landnutzung, Klima und Gesundheit hätte. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature veröffentlicht.

Die Studie wurde von Forschenden der Cornell University in den USA geleitet und in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg im Bezirk Mödling durchgeführt. Das IIASA brachte dabei sein globales Biosphärenmanagementmodell GLOBIOM ein, das eines von insgesamt zehn globalen Wirtschaftsmodellen war, auf deren Basis die Forschenden Szenarien zur Entwicklung der Weltwirtschaft bis 2050 berechneten.

Erheblicher Rückgang bei Viehzucht und Emissionen

Die Studie geht davon aus, dass die aktuelle Form der Nahrungsmittelproduktion für rund ein Drittel der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich ist. Die IIASA-Forschenden Amanda Palazzo, Marta Kozicka und Petr Havlik berechneten die Auswirkungen einer potenziellen großen Ernährungstransformation. Demnach käme es dabei zu rund 400 Millionen weniger Wiederkäuern – eine Reduktion des Viehzuchtsektors um rund 42 Prozent gegenüber dem Stand von 2020. Die Treibhausgase aus der Viehzucht könnten den Berechnungen zufolge um bis zu 85 Prozent sinken.

Veränderungen bei Landnutzung und Produktion

Die weltweit zur Nahrungsmittelerzeugung genutzte Fläche würde sich unter den Transformationsannahmen gegenüber 2020 um rund sechs Prozent verringern. Gleichzeitig würde die Produktion von Gemüse, Obst, Nüssen und Hülsenfrüchten um ungefähr ein Viertel zunehmen. Insgesamt würde im Jahr 2050 unter dieser Annahme etwa 17 Prozent weniger produziert als bei einer unveränderten Entwicklung.

Orientierung an der Planetendiät

Als Referenzrahmen dient der Studie die sogenannte Planetendiät, die von der EAT-Lancet-Kommission vorgeschlagen wurde. Diese sieht viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte vor sowie nur moderate Mengen an Fisch und Geflügel und möglichst wenig Fleisch von Wiederkäuern.

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