Rekordwert bei Seniorenunfällen: Über 266.000 Verletzte in Österreich

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

Dieses Thema Freunden empfehlen

In Oberösterreich mussten im vergangenen Jahr 46.300 Menschen über 65 Jahren nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt werden. Österreichweit waren es rund 266.000 Betroffene dieser Altersgruppe. Wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) mitteilt, handelt es sich dabei um den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Bundesweit starben 2.553 Menschen über 65 Jahre nach derartigen Unfällen.

Höchststand bei Seniorenunfällen in Österreich

Nach Angaben des KFV ereignen sich 64 Prozent aller Unfälle von Senioren im eigenen Zuhause. Als besonders unfallträchtig gelten dabei Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer. Als Hauptursachen nennt das Kuratorium Kabel, rutschige Böden, herumliegende Gegenstände sowie Stufen und Treppen.

Deutlich mehr als die Hälfte der Stürze führt laut KFV zu Knochenbrüchen. Besonders häufig betroffen sind Handgelenke, Unterarme und der Oberschenkel. KFV-Expertin Johanna Trauner-Karner verweist darauf, dass viele dieser Unfälle vermeidbar wären.

Laut Statistik Austria lebten 2025 rund 1,86 Millionen Menschen über 65 Jahre in Österreich. Seit 2015 ist diese Altersgruppe um rund 17 Prozent gewachsen.

Sturzrisiko im Alltag verringern

Grundsätzlich gilt Bewegung als einer der wichtigsten Faktoren zur Vermeidung von Stürzen im höheren Lebensalter. Laut KFV können regelmäßige körperliche Aktivität Kraft, Gleichgewicht und Trittsicherheit verbessern und so das Unfallrisiko im Alltag senken. Muskelaufbau und ein trainierter Gleichgewichtssinn wirken sich dabei unmittelbar auf die Stabilität beim Gehen und Stehen aus.

Auch bauliche und organisatorische Anpassungen in der Wohnung können nach Einschätzung des KFV dazu beitragen, Gefahrenstellen zu entschärfen. Genannt werden etwa eine bessere Beleuchtung, rutschhemmende Unterlagen sowie Haltegriffe im Badezimmer. Solche Maßnahmen setzen häufig genau an jenen Bereichen an, die als besonders unfallträchtig gelten, etwa an rutschigen Böden oder schwer einsehbaren Stufen.

Bei vergleichbaren Präventionsansätzen wird üblicherweise empfohlen, Stolperquellen wie lose Kabel oder herumliegende Gegenstände konsequent aus häufig genutzten Räumen zu entfernen. Treppen und Übergänge zwischen Räumen gelten grundsätzlich als kritische Stellen, an denen bereits kleine bauliche Veränderungen die Sicherheit erhöhen können.

Stürze im höheren Alter können neben Knochenbrüchen an Handgelenken, Unterarmen oder am Oberschenkel auch weitere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, deren Ausmaß im Einzelfall unterschiedlich ausfällt. Allgemein gilt der Erhalt von Beweglichkeit und Selbstständigkeit im Alltag als zentrales Ziel von Präventionsmaßnahmen, die sowohl das eigene Verhalten als auch die Wohnumgebung einbeziehen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.