Neues Buchungssystem für Alpenvereins-Schutzhütten in Vorarlberg
Auf Schutzhütten des Alpenvereins in Vorarlberg ist in der vergangenen Saison ein neues Buchungssystem eingeführt worden. Hintergrund waren wiederholte Probleme mit größeren Gruppen und überbelegten Schlaflagern im Winter.
Laut Alpenvereins-Geschäftsführer Michael Mathis hat sich das neue System nach dem ersten Winter bewährt. Für die kommende Saison sind weitere Anpassungen geplant.
In der Vergangenheit kam es auf den Schutzhütten des Alpenvereins immer wieder zu Situationen, in denen Schlaflager teilweise überbelegt waren. An manchen Wochenenden übernachteten nach Angaben von Mathis bis zu 28 Menschen in Lagern mit 16 Betten. Plätze für Wintersportlerinnen und Wintersportler, die in Bergnot geraten, müssten jedoch frei bleiben.
Im neuen Buchungssystem müssen einzelne Räume extra reserviert werden. Auf der Tilisunahütte und im Freschen-Haus war im vergangenen Winter jeweils ein Winterraum gesperrt. Größere Gruppen mussten diesen Raum im Voraus buchen, wenn sie dort übernachten wollten. Die Übernachtung musste vorab bezahlt werden, der Schlüssel war beim Alpenverein abzuholen.
Nach Darstellung von Mathis hatte der Alpenverein durch dieses Vorgehen eine bessere Kontrolle darüber, wer die Räume wann nutzte. Es war jeweils nur ein Raum geöffnet, um sehr große Gruppen zu begrenzen. Für diese Gruppen stehen in einem offenen Raum laut Mathis acht Betten zur Verfügung.
Für die nächste Saison arbeitet der Alpenverein an weiteren Erleichterungen. Derzeit muss der Schlüssel noch im Büro des Alpenvereins abgeholt werden. Künftig soll ein Schlüsselsafe die Aus- und Rückgabe übernehmen: Nach erfolgreicher Reservierung und Bezahlung soll ein Code für diesen Safe per SMS übermittelt werden.








