Salzburg: Frauen erhalten um 40,5 Prozent weniger Pension als Männer

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Pensionslücke zwischen Männern und Frauen in Salzburg liegt bei 40,5 Prozent

Frauen erhalten in Salzburg im Schnitt deutlich weniger Pension als Männer. Aktuellen Zahlen zufolge beträgt die Differenz 40,5 Prozent. Im Jahr 2025 bezogen Männer im Bundesland durchschnittlich 2.577 Euro Pension, Frauen kamen im Schnitt auf 1.526 Euro.

Bundesweit liegt die sogenannte Pensionslücke seit Jahren bei gut 40 Prozent. Der Equal Pension Day, der seit 2015 vom Frauenausschuss des österreichischen Städtebundes ausgerufen wird, macht auf diesen Unterschied aufmerksam.

Teilzeitarbeit als möglicher Faktor

Eine im Februar 2026 von der Arbeiterkammer vorgelegte Statistik zeigt, dass rund 60 Prozent der Frauen mit Kindern über 15 Jahren in Teilzeit arbeiten. Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen fällt in der Pension mehr als doppelt so hoch aus wie während des Erwerbslebens.

Laut dem Bericht „Familien in Zahlen“ des Österreichischen Instituts für Familienforschung ist in Österreich nur jede dritte Frau mit einem Kind unter drei Jahren berufstätig.

Forderungen von Gewerkschaft und Arbeiterkammer

Gewerkschaft und Arbeiterkammer fordern am Mittwoch Maßnahmen zur Schließung der Pensionslücke. AK-, ÖGB- und SPÖ-Chef Peter Eder spricht sich für eine bessere Bewertung von Kindererziehungszeiten im Pensionssystem aus.