Salzburger Tourismusverbände setzen zunehmend auf professionelle Wegerhaltung
In Salzburger Tourismusregionen wird die Erhaltung von Wanderwegen zunehmend professionalisiert. Während diese Arbeit bisher meist ehrenamtlich geleistet wurde, investieren Tourismusverbände inzwischen verstärkt in eigenes Personal oder beauftragen dafür Firmen.
Im Bundesland Salzburg gibt es mehr als 7.000 Kilometer Wanderwege. Ihre Instandhaltung erfordert laufenden Einsatz, insbesondere in stark frequentierten Tourismusregionen.
Acht Wegewarte in der Region Hochkönig
In der Tourismusregion Hochkönig sind acht Wegewarte beschäftigt. Sie arbeiten vom Frühling bis in den Herbst täglich und übernehmen unter anderem das Ausmähen von Wegen, das Entasten von Wäldern, die Erneuerung von Beschilderungen sowie Instandsetzungsarbeiten nach Unwettern.
Zwei Trupps sind in der Region zwischen Maria Alm über Dienten im Pinzgau bis nach Mühlbach im Pongau im Einsatz. Die Mitarbeitenden sind entweder direkt beim Tourismusverband angestellt oder über eine Skischule in Dienten beschäftigt, die durch diese Tätigkeit zu einem Ganzjahresbetrieb wird.
Aufteilung nach Höhenlage
In der Region Hochkönig ist die Zuständigkeit für die Wegerhaltung nach Höhenlage aufgeteilt: Der Alpenverein übernimmt hochalpine Bereiche weit über der Baumgrenze, während der Tourismusverband für die Wege unterhalb der Baumgrenze verantwortlich ist. Diese niedriger gelegenen Wege werden von unterschiedlichen Nutzergruppen verwendet, darunter Radfahrer, Kinder und Bergsteiger.








