Salzburg: Hitzeschutzmaßnahmen in Seniorenhäusern, Schulen und beim Bundesheer
In Salzburg sind in mehreren Bereichen Maßnahmen zum Schutz vor Hitze etabliert. Betroffen sind unter anderem Seniorenhäuser, Schulen und das Bundesheer.
Seniorenhäuser mit Hitzeschutzplänen
Laut Soziallandesrat Wolfgang Fürweger (FPÖ) verfügen mehr als die Hälfte der Salzburger Seniorenhäuser über Hitzeschutzpläne. Diese umfassen neben organisatorischen Vorkehrungen auch die Kühlung und Lagerung von Medikamenten.
Schulen: Kein hitzefrei, aber praktische Anpassungen
An Salzburger Schulen werden bei Hitze verschiedene Maßnahmen umgesetzt: frühzeitiges Lüften am Morgen, ausreichend Wasser und kalter Tee für Schülerinnen und Schüler, zusätzliche Pausen sowie teilweise Unterricht im Freien. Eine gesetzliche Grundlage für hitzefrei besteht nach Angaben von Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) derzeit nicht, auch wenn es entsprechende Forderungen gibt.
Bundesheer passt Ausbildung bei Hitze an
Auch beim Bundesheer gibt es kein hitzefrei. Für Grundwehrdiener wurden jedoch Anpassungen der Ausbildung festgelegt: Ab mehr als 28 Grad zu Mittag wird auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Pausen geachtet. Sportliche Aktivitäten sollen nur in den Morgenstunden stattfinden, besonders anspruchsvolle Märsche bei Hitze werden vermieden.
Die geltenden Bestimmungen wurden nach dem Tod eines Rekruten überarbeitet, der 2017 bei einem Orientierungsmarsch in Niederösterreich an einem Hitzschlag gestorben war. Pressesprecher Rene Auer vom Salzburger Militärkommando bestätigte die aktuellen Regelungen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








