Salzburg verlängert Quereinsteiger-Regel für Kindergärten um ein Jahr

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Salzburg verlängert Ausnahmeregelung für Quereinsteiger in Kindergärten um ein weiteres Jahr

Die befristete Ausnahmeregelung, die den Einsatz von Quereinsteigern als Gruppenleiter in Salzburger Kindergärten erlaubt, wird um ein weiteres Jahr verlängert. Das bestätigte Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Familienreferentin Marlene Svazek (FPÖ).

Als Grund nannte Svazek den anhaltenden Personalmangel, der vor allem in der Stadt Salzburg weiterhin bestehe.

Ausnahme von der regulären Qualifikationspflicht

Kindergartengruppen dürfen grundsätzlich nur von ausgebildeten Elementarpädagoginnen und -pädagogen geleitet werden. Die seit dem Kinderbetreuungsjahr 2022/2023 bestehende Sonderregelung erlaubt es jedoch, unter bestimmten Voraussetzungen und mit Genehmigung des Landes auch Zusatzkräfte als gruppenführende pädagogische Fachkräfte einzusetzen. Eingeführt wurde die Regelung damals aufgrund des Fachkräftemangels.

Laut Svazek ist die Personalsituation in der Landeshauptstadt ausschlaggebend für die neuerliche Verlängerung. Für das kommende Kinderbetreuungsjahr fehlen dort noch rund 20 Pädagoginnen und Pädagogen.

Regelung soll keine Dauerlösung sein

Svazek betonte, dass die Ausnahmeregelung keine Dauerlösung darstelle. Wie in den vergangenen Jahren werde sie jeweils um ein Jahr verlängert, die Situation werde jährlich neu bewertet.

In vielen Gemeinden habe sich die Personalsituation inzwischen entspannt, dort finde man wieder häufiger ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen. Die Ausbildungslehrgänge für Zusatzkräfte würden gut angenommen, viele Absolventinnen und Absolventen wechselten anschließend dauerhaft in den Beruf.