Private Banking in Salzburg: Erste Bank und Salzburger Sparkasse verwalten rund drei Milliarden Euro
In Salzburg gibt es rund 6.000 Millionäre. Die Erste Bank und Salzburger Sparkasse betreut einen Teil dieser vermögenden Bevölkerungsschicht über ihr Private-Banking-Angebot – derzeit mehr als 1.000 Kunden mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt rund drei Milliarden Euro.
Zugang zum Private Banking erhalten Kunden ab einem liquiden Vermögen von 500.000 Euro. Als liquides Vermögen gelten Wertpapiervolumen und Einlagen zusammen.
Wachstum geplant, Markt expandiert
Roland Quehenberger leitet das Private Banking in Salzburg, Roland Jacubetz das Private Banking der Erste Bank auf übergeordneter Ebene. Maximilian Clary und Aldringen ist Vorstand für Privatkunden bei der Erste Bank. Die Bank plant, jährlich im zweistelligen Bereich zu wachsen.
Österreichweit gibt es laut vorliegenden Erhebungen rund 76.000 Haushalte mit einem liquiden Vermögen von über 500.000 Euro. Diese Zahl wächst jährlich um etwa drei Prozent.
Langfristige Anlage versus unverzinstes Guthaben
Erhebungen zeigen den langfristigen Unterschied zwischen verschiedenen Anlageformen: Wer 100.000 Euro über 20 Jahre unverzinst auf einem Girokonto belässt, verfügt danach rechnerisch noch über einen Gegenwert von rund 56.000 Euro. Ein Investment in den breiten globalen Aktienmarkt ergibt im gleichen Zeitraum hingegen rund 570.000 Euro.
In Österreich werden jährlich insgesamt 21 Milliarden Euro vererbt.








