Schielkorrektur im Erwachsenenalter – Linzer Klinikum hilft Patientin nach plötzlichen Doppelbildern

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Am Kepler Universitätsklinikum in Linz werden Schieloperationen bei Erwachsenen durchgeführt, mit denen entgleiste Augenfehlstellungen korrigiert werden können. Ein konkretes Beispiel ist der Fall von Carina Körner aus Leonding: Die 38-jährige selbstständige Beraterin sah während einer Autofahrt in einem Tunnel plötzlich Doppelbilder. Nach einer Operation an ihrem Auge stehen ihre Augen wieder gerade.

Doppelbilder im Tunnel als Auslöser

Der Vorfall im Tunnel veränderte den Alltag von Carina Körner deutlich. Sie konnte danach weder Auto noch Fahrrad fahren. Selbst beim Gehen hatte sie Probleme. Ihr Augenarzt überwies sie daraufhin an das Kepler Universitätsklinikum in Linz.

Dort untersuchte die Orthoptistin Ulrike Pichler in der Spezialambulanz für Orthoptik den Schielwinkel von Körner. Die Messung ergab eine entgleiste Schielneigung, die für die im Tunnel aufgetretenen Doppelbilder verantwortlich war.

Eingriff unter Narkose

Die anschließende Operation dauerte 45 Minuten und wurde unter Narkose durchgeführt. Dabei wurden die Muskeln beider Augen angepasst, um die Fehlstellung zu korrigieren. Nach dem Eingriff stehen Körners Augen wieder gerade.

Vielzahl an Schielformen erfordert individuelle Planung

Grundsätzlich sind mindestens 30 verschiedene Formen des Schielens bekannt. Dazu zählen unter anderem Außenschielen, Innenschielen und Höhenschielen. Diese Formen unterscheiden sich in der Richtung und Ausprägung der Fehlstellung der Augen und müssen jeweils unterschiedlich behandelt werden.

Da sich die Ursachen und Erscheinungsformen des Schielens stark unterscheiden können, müssen Operationen zur Korrektur individuell geplant werden. Die genaue Vermessung des Schielwinkels, wie sie in der Orthoptik vorgenommen wird, bildet dabei eine wesentliche Grundlage für die Wahl des passenden operativen Vorgehens an den Augenmuskeln.

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