Schlossmuseum Linz eröffnet neue Dauerausstellung zur Archäologie
Das Schlossmuseum Linz eröffnet am 28. Juni eine neue Dauerausstellung zur Archäologie. Sie führt von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit und bildet den Auftakt für die umfassende Modernisierung der Dauerausstellungen des Museums.
Neben archäologischen Funden vermittelt die Ausstellung Einblicke in die Methoden moderner archäologischer Forschung. Die Region Oberösterreich wird dabei als Knotenpunkt von Innovation, Handel und kulturellem Austausch dargestellt.
Bedeutende Exponate aus der Region
Zu den zentralen Ausstellungsstücken zählt der Goldhalsreifen von Uttendorf, der aus einem Grabhügel der Hallstattzeit stammt und auf etwa 550 v. Chr. datiert wird. Ebenfalls zu sehen ist eine mittelneolithische Frauenstatuette aus Ölkam, die in der Kreisgrabenanlage bei St. Florian gefunden wurde. Ein weiteres Exponat ist ein römischer Iupiteraltar aus Ansfelden aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.
Die Ausstellung thematisiert zudem die UNESCO-Welterbestätten der Pfahlbauten am Mondsee und Attersee sowie das Welterbe Donaulimes. Aktuelle Forschungsprojekte werden ebenfalls präsentiert, darunter Arbeiten zum Massenbegräbnis von Lambach.
Sanierung und bauliche Veränderungen
Im Zuge der Neugestaltung wurde das Schlossmuseum umfassend saniert. Bei Untersuchungen kamen historische Bauspuren in den Gewölben zum Vorschein, die bewusst erhalten wurden. Zusätzlich wurden die Arkadenbögen im Innenhof wiedergeöffnet.







