SKN St. Pölten: Knapper Fehlschlag – Unverhoffter Aufstiegs-Fighter trotz Krisenstimmung
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SKN St. Pölten verpasst Aufstieg – starke Saison der niederösterreichischen Zweitligisten

Die niederösterreichischen Vereine haben in der abgelaufenen Saison der zweiten Fußball-Liga mit den Plätzen zwei, drei und sechs ein deutliches Zeichen gesetzt. Der SKN St. Pölten verfehlte den Aufstieg in die Bundesliga dabei knapp.

Der SKN St. Pölten geht nun in sein sechstes Zweitliga-Jahr in Folge. Platz zwei ist im fünften Zweitliga-Jahr zugleich die beste Platzierung des Clubs in dieser Spielklasse.

Auswirkung der Causa SV Stripfing auf die Tabelle

Der SKN St. Pölten scheiterte am Ende der Saison auch im Zusammenhang mit der „Causa SV Stripfing“. Im Marchfeld wurde der Spielbetrieb von SV Stripfing in der Winterpause aufgrund einer Insolvenz eingestellt. In der Folge wurden alle bisherigen Saisonspiele dieses Clubs aus der Wertung genommen.

Dem Verein Lustenau wurde nach einem 3:3 gegen SV Stripfing ein Punkt aberkannt, dem SKN St. Pölten nach einem 3:1-Sieg gegen Stripfing drei Punkte. Am Saisonende fehlten dem SKN St. Pölten Punkte, um statt Lustenau in die Bundesliga aufzusteigen. Die Situation rund um SV Stripfing beschäftigte die Liga bis zum großen Saisonfinale, das zugrunde liegende Regulativ war bereits vor Saisonbeginn bekannt.

Reaktionen und Saisonverlauf beim SKN

Nach einem 1:0-Heimsieg gegen Wels äußerte SKN-Tormann Christopher Knett Unmut über die Situation und hielt fest, die Regeln seien so und man müsse sie akzeptieren. Spielmacher Marc Stendera forderte, die Liga müsse sich etwas einfallen lassen, wenn es Vereine gibt, die eine Saison nicht zu Ende spielen können.

Sportlich erlebte der SKN St. Pölten im Frühjahr auch eine Phase mit drei 0:0-Spielen in Serie. Trainer Cem Sekerlioglu erklärte, man könne nach einem zweiten Platz stolz sein, wenn man die Ausgangslage zu Saisonbeginn bedenke. Im Frühjahr 2025 hatte sich ein australischer Investor überraschend beim SKN St. Pölten zurückgezogen; danach galt der Club eher als Abstiegskandidat denn als Aufstiegskandidat.

Personelle Perspektiven in St. Pölten

Abwehrchef Stefan Thesker beendet seine Karriere. Für den SKN St. Pölten ist zudem offen, ob Spielmacher Marc Stendera den Verein bei entsprechenden Angeboten verlässt. Trainer Cem Sekerlioglu betonte, er habe einen bestehenden Vertrag beim SKN St. Pölten und werde bleiben, ergänzte jedoch, dass alle Beteiligten bei einem guten Angebot eines Konkurrenzvereins darüber nachdenken würden.

Admira und Amstetten ebenfalls im Vorderfeld

Der Lokalrivale Admira schloss die Saison in der zweiten Fußball-Liga als Dritter ab. In der Südstadt war der Aufstieg das große Ziel. Im Frühjahr verschärften sich bei der Admira Probleme, die mit dem Abschied von Trainer Thomas Silberberger ihren Höhepunkt erreichten. Harald Suchard folgte als Trainer nach, stabilisierte das Team, doch die Leistungen reichten nicht für eine konstante Aufholjagd.

Amstetten beendete die Saison auf Platz sechs. Ein Bundesliga-Aufstieg war dort aufgrund fehlender Infrastruktur kein Thema. Erfolgstrainer Patrick Enengl verlässt den Club nach drei erfolgreichen Jahren und sucht eine neue Herausforderung bei einem anderen Verein. Der Nachfolger steht zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht fest, wird aber vor der Aufgabe stehen, Amstetten auch in der kommenden Saison in der Liga zu etablieren.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.