Smart Meter in der Steiermark: Hunderte Störfälle bei Datenübertragung durch Haushaltsgeräte
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Smart Meter in der Steiermark: Störungen bei Datenübertragung häufen sich

Die Energie Steiermark hat in der Steiermark mehr als 490.000 Smart Meter im Einsatz. Diese Geräte messen den Stromverbrauch einzelner Häuser und übermitteln die Daten an den Energieversorger. Zuletzt mehren sich jedoch Meldungen über Störungen bei der Datenübertragung.

Die Arbeiterkammer berichtet von einer steigenden Zahl an Kundenbeschwerden. Laut Karl-Heinz Kettl von der Arbeiterkammer gewinnt die Präzision der Smart Meter besonders dort an Bedeutung, wo Nutzer an Gemeinschaftsanlagen wie Photovoltaik-Anlagen teilnehmen.

Haushaltsgeräte als häufige Störquellen

Als mögliche Ursache für die Übertragungsprobleme nennt Energie-Steiermark-Sprecher Urs Harnik verschiedene Haushaltsgeräte, die nicht ausreichend entstört sind. Dazu zählen Stecker-Netzteile, TV-Anlagen, Heizungssteuerungen und LED-Lampen. Jährlich treten mehr als hundert solcher Störfälle auf.

Ein weiterer Faktor sind Geräte, die nicht den EU-konformen Sicherheitsstandards entsprechen. Solche Geräte gelangen etwa über den Onlinehandel aus Ländern außerhalb der Europäischen Union in die Haushalte. Der rechtzeitige Austausch oder die Abschaltung störender Geräte liegt laut den vorliegenden Informationen in der Verantwortung der Stromkunden.

Eigenes Team zur Störungssuche

Die Energie Steiermark setzt ein 30-köpfiges Team ein, das Störquellen aufspürt. Verzögerungen bei Abrechnungen sind durch die technischen Probleme möglich, gelten jedoch nicht grundsätzlich als fehlerhaft.