Solarstrom aus Afrika als Thema beim Salzburger Wirtschaftsforum
Beim Wirtschaftsforum in Salzburg ist in dieser Woche die Nutzung von Solarenergie aus Afrika als mögliche Zukunftsperspektive für die Energieversorgung in Europa vorgestellt worden. Im Fokus standen dabei Pläne für Solarparks in Wüstenregionen und neue Energiepartnerschaften zwischen Europa und afrikanischen Ländern.
Nach den präsentierten Vorstellungen sollen Solaranlagen in der Wüste langfristig auch sauberen Strom nach Salzburg liefern. Das Thema wurde dabei in den größeren Zusammenhang der Energieversorgung und von Investitionen in erneuerbare Energien gestellt.
Argumente für Energiepartnerschaften mit Afrika
Der Investor Cornelius Matthes, der mehrere Unternehmen für erneuerbare Energie aufgebaut hat, verwies auf die aus seiner Sicht günstigen Rahmenbedingungen in der Region. Der Nahe Osten und Nordafrika hätten weltweit den günstigsten Solar- und Windstrom und verfügten über große Flächen, die in Europa fehlten. Insgesamt biete Afrika nach seinen Worten immense Chancen für Europa.
Matthes sprach von einer „zweiten großen Energiekrise innerhalb von vier Jahren“. Er betonte, Europa habe sich in den vergangenen Jahren zu stark auf China konzentriert. Nun sei die Chance, Partnerschaften aufzubauen, Investments zu machen und Länder zu stabilisieren und voranzubringen. Als wichtiges Argument, weshalb Europa auf Afrika als Energielieferant setzen sollte, nannte er die geografische Nähe. Technisch sei es nach seinen Angaben möglich, große Energiemengen in Form von Molekülen über Pipelines nach Europa zu bringen.
Aufruf zu mehr Tempo bei Innovationen
Die Innovationswissenschaftlerin Ulrike Tagscherer unterstrich die Bedeutung, Vorhaben zügig anzugehen – auch mit Blick auf andere Branchen. Der Wille sei vorhanden, insgesamt sei „wir“ aber zu langsam, wird sie zitiert.
Tagscherer wies darauf hin, dass „wir“ im Vergleich zu anderen Ländern nicht hinterherkämen, wenn andere besser oder schneller seien. Krampfhaft an Altbewährtem festzuhalten, sei ihrer Ansicht nach der falsche Weg. Sie möchte zu kleinen Schritten der Veränderung motivieren.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








