Spritpreise auf Rekordhoch: Wie Österreicher ihre Mobilität umstellen
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Hohe Spritpreise verändern Mobilitätsgewohnheiten in Österreich

Hohe Spritpreise beeinflussen derzeit das Mobilitätsverhalten vieler Menschen in Österreich. Einer aktuellen Studie der Johannes Kepler Universität in Linz zufolge reduzieren zahlreiche Autofahrende bewusst ihre Fahrten.

Vier von zehn Personen in Österreich schränken laut Studie ihre Autofahrten derzeit gezielt ein. Besonders stark betroffen sind demnach Menschen mit niedrigem Einkommen.

Bei Personen mit niedrigerem Einkommen gibt fast jede zweite befragte Person an, Autofahrten soweit wie möglich zu reduzieren. Als Reaktionen auf hohe Spritpreise werden unter anderem langsameres Fahren, verstärktes Online-Shopping statt Fahrten ins Einkaufszentrum, die Nutzung von Home-Office sowie ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel beschrieben.

Diese Veränderungen im Verhalten werden als Maßnahmen dargestellt, um weniger Geld für den eigenen Tank auszugeben. Drei Viertel der Autofahrenden rechnen laut Studie zudem mit weiter steigenden Spritpreisen.

Einschätzungen zur Spritpreisbremse

Die Untersuchung erfasst auch Einstellungen zur sogenannten Spritpreisbremse. Für 16 Prozent der befragten Autofahrenden stellt sie eine klare Entlastung dar. Weitere 37 Prozent stimmen grundsätzlich zu, dass die Spritpreisbremse eine Entlastung ist, empfinden sie angesichts der Preissteigerungen bei Benzin und Diesel jedoch als zu gering.

Für 31 Prozent der Befragten ist die Reduktion durch die Spritpreisbremse im Alltag kaum merkbar. Weitere 16 Prozent halten die Spritpreisbremse laut Studie nicht für sinnvoll.

Der Beitrag zur Studie ist in der Rubrik Verkehr erschienen und wurde am 22. Mai 2026 online veröffentlicht.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.