SKN St. Pölten kämpft um Rückkehr in die Bundesliga
Der SKN St. Pölten kann am Donnerstag den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffen. Fünf Jahre nach dem Abstieg hat die Mannschaft vor dem letzten Spieltag weiterhin Chancen auf den Meistertitel.
Am Donnerstag trifft St. Pölten in der NV Arena auf Wels. Parallel dazu empfängt Tabellenführer Lustenau um 17.00 Uhr Amstetten. Beide Spiele werden als Live-Konferenz auf ORF Sport plus übertragen.
Ausgangslage im Titelkampf
St. Pölten liegt vor der letzten Runde einen Punkt hinter Lustenau zurück. Lustenau ist Tabellenführer und würde bei einem Sieg am Donnerstag Meister werden und in die Bundesliga aufsteigen.
Der SKN St. Pölten benötigt gegen Wels einen Sieg und muss gleichzeitig auf einen Punkteverlust Lustenaus hoffen, um aufzusteigen. Sollte Lustenau Punkte abgeben und St. Pölten gewinnen, würde St. Pölten den Sprung in die Bundesliga schaffen.
Bei Punktegleichstand an der Tabellenspitze wäre Lustenau aufgrund des gewonnenen direkten Duells vor St. Pölten platziert und würde aufsteigen. In der vorletzten Runde hatte Lustenau bei Austria Salzburg 2:2 gespielt, St. Pölten siegte in Kapfenberg mit 3:0.
Trainer und Mannschaft im Fokus
Trainer Cem Sekerlioglu führt den SKN St. Pölten durch die entscheidende Phase der Saison. Er bezeichnet Wels als Gegner, gegen den sich St. Pölten in dieser Saison bereits schwer getan hat. Im Cup gelang der Aufstieg gegen Wels erst im Elfmeterschießen, das Ligaspiel in Wels im Herbst endete 1:1.
Der Verein wertet es als großen Erfolg, bis zum Schluss um den Aufstieg mitzuspielen. Nach einem überraschenden Abschied eines Investors aus Australien im Frühjahr 2025 wurde innerhalb kurzer Zeit eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammengestellt.
Sekerlioglu erklärt, es spreche für die Arbeit des Teams, dass St. Pölten bis zum Schluss um den Meistertitel mitspiele. Die Mannschaft habe im Laufe der Saison einen Wiedererkennungswert entwickelt, mehrere Spiele mit späten Toren für sich entschieden und den richtigen Spirit gefunden.
Erwartete Kulisse in der NV Arena
Für das Spiel gegen Wels werden 4.000 Fans in der NV Arena erwartet. Im Fall eines Aufstiegs ist unmittelbar nach dem Spiel eine Meisterehrung im Stadion geplant.
Stürmer Bernd Gschweidl, der bereits in der Saison 2015/2016 mit St. Pölten unter Trainer Karl Daxbacher den Aufstieg geschafft hatte, spielt wieder für den SKN. Er sagt, dass der Verein in die Bundesliga gehört und bezeichnet die Partie am Donnerstag als ein ganz besonderes Spiel. Zudem äußert er die Hoffnung, am Ende gemeinsam mit den Fans jubeln zu können.
Bedeutung für Niederösterreich
Wenn der SKN St. Pölten aufsteigt, wäre Niederösterreich nach vierjähriger Pause wieder in der Bundesliga vertreten. Der letzte Klub aus Niederösterreich in der höchsten Spielklasse war die Admira, die am Ende der Saison 2021/2022 aus der Bundesliga abstieg.








