Stadt und Land Salzburg lehnen Kauf der Zweig-Villa für 13 Millionen Euro ab
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Zweig-Villa in Salzburg: Stadt und Land lehnen Kauf ab

Die ehemalige Villa des Schriftstellers Stefan Zweig am Salzburger Kapuzinerberg steht im Mittelpunkt einer Debatte über einen möglichen Erwerb durch die öffentliche Hand. Das Anwesen befindet sich im Besitz von Wolfgang Porsche und wird derzeit mit 13 Millionen Euro gehandelt.

Sowohl die Stadt als auch das Land Salzburg haben einen Kauf zu diesem Preis abgelehnt. Die Stadt Salzburg hat einen Erwerb bereits ausgeschlossen. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) verweist auf die angespannte Budgetlage des Landes.

Idee eines Museums nicht neu

Bereits beim letzten Eigentümerwechsel vor sechs Jahren wurde die Idee diskutiert, aus der Villa ein Museum zu machen. Damals hätte das Anwesen etwas mehr als acht Millionen Euro gekostet. Die Stadt Salzburg schlug einen Kauf seinerzeit aus.

Vizebürgermeister Florian Kreibich (ÖVP) brachte nun das Land Salzburg als möglichen Finanzierungspartner ins Gespräch. Fast alle Gemeinderatsfraktionen erachten die Villa jedoch als unfinanzierbar.

Politische Positionen

FPÖ-Obfrau Marlene Svazek sprach sich in einer Stellungnahme dagegen aus, Salzburg „zum Museum zu machen“. Sie äußerte, der Standort solle attraktiv für Investoren sein.