Steiermark investiert knapp 13 Millionen Euro in Straßensanierung und Verkehrssicherheit
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Steiermark beschließt neues Straßenpaket mit knapp 13 Millionen Euro

Die FPÖ/ÖVP-Landesregierung der Steiermark hat am Donnerstag ein neues Paket für den Erhalt des steirischen Straßennetzes beschlossen. Es umfasst ein Volumen von knapp 13 Millionen Euro und beinhaltet 23 Vorhaben, die auf sieben Baubezirksleitungen verteilt sind.

Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) stellte das Paket vor. Bereits im Dezember 2025 war der erste Teil des Bauprogramms 2026 mit einem Umfang von knapp 58 Millionen Euro beschlossen worden.

Maßnahmen in mehreren Regionen

Die Vorhaben erstrecken sich über das gesamte Landesgebiet. In der Obersteiermark Ost sind Arbeiten an der B115 (Eisen Straße) vorgesehen. In der Region Liezen werden auf der B146 (Gesäuse Straße) die Eisenbahnkreuzung Admont sowie die Tunnelanlage Hieflau saniert. In den Bezirken Murau und Murtal wird der Kreisverkehr Weißkirchen auf der B77 (Gaberl Straße) saniert, zudem wird auf der B317 (Friesacher Straße) eine Druckknopfampel in Scheifling errichtet.

Im Bezirk Graz-Umgebung fließen Mittel in den Geh- und Radweg Murkraftwerk Gratkorn entlang der B67 (Gratkorner Straße). In der Weststeiermark wird die Eisenbahnkreuzung Krottendorf entlang der L314 (Schilcherweinstraße) bearbeitet. In der Südweststeiermark wird die Ortsdurchfahrt Jöß entlang der L602 (Schönbergstraße) saniert. In der Oststeiermark ist der Kreisverkehr B54/B63 (Steinamanger Straße/Wechsel Straße) Teil des Pakets. In der Südoststeiermark wird die Unfallhäufungsstelle am Kreisverkehr Gasthaus Papst an der B57 (Güssinger Straße) entschärft.

Zeitplan und Rahmenbedingungen

Die Baumaßnahmen sollen im Wesentlichen im Sommer 2026 beginnen. Die Fertigstellung ist überwiegend bis Ende 2026 geplant, für einzelne Vorhaben auch bis 2027. Großbauvorhaben mit mehrjähriger Bauzeit sind laut Land Steiermark nicht enthalten. Eine im Paket enthaltene Planungsleistung soll in den kommenden Jahren baulich umgesetzt werden. Der Bau von Geh- und Radwegen entlang von Landesstraßen ist ebenfalls Teil des Bauprogramms.

Messtechnische Erfassung des Straßenzustands

Im Rahmen des Erhaltungsmanagements Steiermark ist zusätzlich eine messtechnische Erfassung und Auswertung des Straßenzustands vorgesehen. Ein Hochleistungsmessfahrzeug soll die Fahrbahn scannen und digital erfassen sowie Schäden wie Löcher, Spurrinnen oder Risse aufzeichnen. Die entsprechende Ausschreibung erfolgt europaweit gemeinsam mit dem Land Kärnten. Rund 2.570 Kilometer des Landesstraßennetzes sollen auf diese Weise erfasst werden. Bis Mitte 2027 soll das gesamte Landesstraßennetz aktuell ausgewertet vorliegen.