Streit um Schulwartwohnungen in Wien: Gewerkschaft und MA 56 mit unterschiedlichen Darstellungen
In Wien gibt es an rund 400 Schulen noch 132 Dienstwohnungen für Schulwarte. Laut Wiener Schulbehörde MA 56 stehen davon derzeit 19 Wohnungen leer. Wenn Schulwarte aus diesen Dienstwohnungen ausziehen, werden die Wohnungen nicht mehr neu vergeben.
Zwischen der Gewerkschaft und der MA 56 besteht Uneinigkeit über den Umgang mit den freistehenden Wohnungen und die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.
MA 56 nennt finanzielle und rechtliche Hürden
Die MA 56 verweist auf finanzielle Hürden durch notwendige Umbauten sowie auf die gesetzlich vorgesehene Zustimmung der Personalvertretung als Voraussetzung für eine Umwidmung der Wohnungen. Zudem gibt die Behörde an, dass ihr derzeit keine Standorte bekannt sind, an denen entsprechende Diensträume für Schulwarte fehlen.
Freistehende Dienstwohnungen wurden laut MA 56 teilweise provisorisch zwischengenutzt.
Personalvertretung weist Blockadevorwürfe zurück
FCG-Younion-Personalvertreter Marcus Wagner erklärt, eine Blockade durch den Dienststellenausschuss habe es nicht gegeben. FSG-Ausschuss-Vorsitzender Werner Wohlfahrt bestätigt, dass die Personalvertretung für mehr als ein Dutzend Wohnungen die Zustimmung zur Umwidmung erteilt hat.
Das Wiener Bedienstetenschutzgesetz 1998 sieht adäquate Diensträume für Schulwarte vor. Gewerkschaftsvertreter erheben den Vorwurf, die Stadt Wien komme dieser gesetzlichen Verpflichtung nicht nach. Die MA 56 bestreitet dies.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








