Studentenprojekt „Mach blau!“ schafft konsumfreien Freiraum am Donaukanal
Studierende der TU Wien, der Hochschule Campus Wien und der Universität für angewandte Kunst haben am Wiener Donaukanal eine öffentlich zugängliche Freizeitoase eingerichtet. Das Projekt trägt den Namen „Mach blau!“ und ist Teil des EU-Forschungsprojekts „Inclusive Cities“.
Die Sitzgelegenheiten befinden sich bei der Franzensbrücke, auf einer Fläche der Henriette-Fahrbach-Promenade und der Emilie-Turecek-Promenade, die von der Stadt Wien für das Projekt bereitgestellt wurde. Sie sind bis Ende des Sommers öffentlich nutzbar.
Möbel aus Fichtenschichtholz, Budget rund 8.000 Euro
Die Holzmöbel wurden in einer Garage im 16. Bezirk gefertigt. Als Material kam Fichtenschichtholz zum Einsatz. Für die Umsetzung standen rund 8.000 Euro aus dem Forschungsprojekt zur Verfügung. Da die Kaimauern des Donaukanals unter Denkmalschutz stehen, musste die Gestaltung entsprechende Auflagen berücksichtigen.
Als Projektpartner war das Architekturbüro Superwien beteiligt. Konzeption und Betreuung lagen bei Jan Gartner von der Agentur Raumpioniere sowie bei Lena Hohenkamp und Katrin Hager.
Freiraum ohne Konsumzwang
Erklärtes Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Freiraums, der ohne Konsumzwang genutzt werden kann. Inhaltlich bezieht sich „Mach blau!“ auf den sogenannten Blue-Mind-Effekt, der den positiven Einfluss von Wasser auf den mentalen Zustand beschreibt. Am Donaukanal wird seit Jahren diskutiert, dass frei zugängliche Flächen durch die Ansiedlung von Bars und Lokalen abnehmen.







