Takeda streicht knapp 200 Stellen in Österreich – neues Labor wird untervermietet
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Takeda plant Stellenabbau in Österreich – Sozialplanverhandlungen laufen

Der Pharmakonzern Takeda plant in Österreich einen Stellenabbau. Verhandlungen für einen Sozialplan sind bereits im Gange. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich mehr als 4.000 Mitarbeitende.

Die genaue Zahl der wegfallenden Stellen hat Takeda bislang nicht offiziell bestätigt. Gegenüber der APA erklärte das Unternehmen, die Zahl der betroffenen Stellen werde unter 200 liegen. Eine präzise Angabe sei derzeit nicht möglich, da der Prozess noch laufe.

Österreich bleibt laut Takeda wichtiger Standort

Takeda betonte, Österreich bleibe ein wichtiger Standort für das Unternehmen. Die Forschungsaktivitäten in Wien würden grundsätzlich fortgesetzt. Im Juni 2026 übernahm Julie Kim den Vorstandsposten bei Takeda.

Neues Labor in der Seestadt Aspern wird nicht von Takeda bezogen

2023 erfolgte der Spatenstich für ein Life-Sciences-Labor in der Wiener Seestadt Aspern. Das Gebäude mit rund 25.000 Quadratmetern, das ursprünglich für etwa 250 Forscherinnen und Forscher vorgesehen war, wurde im Mai 2026 fertiggestellt. Takeda wird die Räumlichkeiten und die Laborinfrastruktur jedoch nicht selbst nutzen, sondern untervermieten beziehungsweise an ein Unternehmen aus der Life-Sciences-Branche übergeben.