Regen mildert Ernteprobleme in Oberösterreich, Entwarnung aber noch nicht möglich
In Oberösterreich bleiben die Ernteeinbußen trotz jüngster Regenfälle ein zentrales Thema. Die Landwirtschaftskammer spricht von einer extremen Frühjahrstrockenheit, deren Folgen weiterhin spürbar sind.
Nach Angaben der Landwirtschaftskammer reichen die jüngsten Niederschläge vielerorts nicht aus, um die Defizite der vergangenen Wochen auszugleichen. Zwar verhindern die Regenfälle eine „völlig katastrophale“ Ernte, von einer Entwarnung ist jedoch noch nicht die Rede.
Innviertel und Mühlviertel besonders betroffen
Besonders betroffen sind das Innviertel und das Mühlviertel. Seit März fehlen dort mehr als drei Viertel des durchschnittlichen Niederschlags. Die Trockenheit hat bereits Schäden an Grünland, Getreide und Raps verursacht.
Für Milch- und Rinderbauern wird das knappe Futterangebot zu einem erheblichen Problem. Die Landwirtschaftskammer warnt, dass bei vielen Pflanzen weiterhin mit unterdurchschnittlichen Erträgen zu rechnen ist.
Weizen profitiert vom Regen in letzter Minute
Beim Weizen kam der Regen nach Angaben der Landwirtschaftskammer in letzter Minute, um eine passable Ernte zu sichern. Insgesamt rechnet die Kammer trotz der Niederschläge mit unterdurchschnittlichen Erträgen.
Die nächsten Wochen bis zum Sommer werden von der Landwirtschaftskammer als entscheidend für das endgültige Ernteergebnis bezeichnet. Präsident Josef Moosbrugger betont, dass die Regenmenge vielerorts den Bedarf nicht deckt.







