Vier Jahre Sperre für Wimbledonsiegerin Vondrousova nach verweigerter Dopingkontrolle
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Vierjährige Dopingsperre für Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova

Die tschechische Tennisspielerin Marketa Vondrousova ist von der Tennis-Integritätsagentur ITIA mit einer vierjährigen Sperre belegt worden. Die Sanktion gilt bis Juni 2030 und wurde am Montag von der ITIA bekannt gegeben.

Grund für die Sperre ist eine verweigerte Dopingkontrolle. Anfang Dezember des Vorjahres ließ die 26-Jährige einen Dopingfahnder nicht in ihre Wohnung.

Vondrousova berief sich auf Angststörung

Vondrousova begründete ihr Verhalten damit, dass Angst ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt habe. Experten stellten bei ihr eine Angststörung sowie eine akute Stressreaktion fest. In diesem Zusammenhang verwies die Spielerin auf einen Vorfall gegen ihre frühere Kollegin Petra Kvitova: Zu Weihnachten 2016 hatte ein Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, Kvitova in deren Wohnung angegriffen und verletzt.

Die ITIA ließ diese Begründung nicht gelten. Sie erklärte, Vondrousova habe keine überzeugende Begründung für ihre Verweigerung vorgelegt. ITIA-Geschäftsführerin Karen Moorhouse betonte: „Unvorhersehbare Kontrollen sind ein unverzichtbares Instrument zum Schutz des sauberen Sports.“

Keine Turnierauftritte seit Jänner

Vondrousova, die 2023 das Wimbledon-Turnier in London gewonnen hatte, hat seit Mitte Jänner kein Turnier mehr bestritten. Gegen das Urteil steht ihr noch die Möglichkeit einer Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS offen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.