Viermal mehr Krankenstände in Oberösterreich – Erkältungswelle nach Schulstart trotz sommerlicher Temperaturen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In Oberösterreich sind derzeit deutlich mehr Menschen mit Husten, Schnupfen und Halsweh krank, obwohl die Temperaturen tagsüber noch auf mehr als 20 Grad steigen. Die Zahl der Krankenstände wegen grippaler Infekte hat sich seit Anfang August beinahe vervierfacht. Waren zu Beginn des Monats rund 2.200 Menschen im Bundesland deswegen im Krankenstand, waren es vergangene Woche bereits rund 8.600. Die Zahlen stammen von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK).

Deutlicher Anstieg binnen weniger Wochen

Der Vergleich der ÖGK-Daten zeigt eine rasche Entwicklung: Innerhalb weniger Wochen hat sich die Zahl der wegen grippaler Infekte gemeldeten Krankenstände in Oberösterreich vervielfacht. Auch in der Ordination von Angelika Reitböck, Präsidentin der österreichischen Hausärzte, mit Sitz in Klaus im Bezirk Kirchdorf, gehören Husten, Schnupfen und Halsweh derzeit zu den häufigsten Beschwerden. Reitböck bringt die aktuelle Entwicklung mit dem Schulstart in Verbindung, durch den wieder deutlich mehr Menschen auf engem Raum zusammenkommen.

Als Maßnahme gegen die Verbreitung von Erkältungsviren in geschlossenen Räumen empfiehlt Reitböck regelmäßiges Stoßlüften, wenn sich viele Menschen gemeinsam in einem Raum aufhalten. Für den Verlauf eines bereits bestehenden Infekts rät sie, viel zu trinken und ausreichend zu schlafen. Von anstrengendem Sport wie intensivem Lauftraining rät die Hausärztin während eines Infekts ab.

Erkältungen trotz milder Witterung

Grundsätzlich gelten sinkende Temperaturen und trockene Heizungsluft als typische Faktoren, die die Verbreitung von Erkältungsviren im Herbst begünstigen. Im aktuellen Fall steigen die Temperaturen tagsüber jedoch weiterhin auf mehr als 20 Grad, was eine klassische herbstliche Kälteperiode als alleinige Erklärung ausschließt. Erkältungskrankheiten werden durch verschiedene Virenarten ausgelöst, die vor allem über Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen werden. Enger körperlicher Kontakt und schlecht belüftete Innenräume gelten allgemein als begünstigende Bedingungen für eine schnellere Verbreitung.

Mit dem Ende der Sommerferien kehren Kinder und Jugendliche in Schulen und Kindergärten zurück, wo sie über Stunden hinweg in Klassenräumen und Gruppenräumen zusammensitzen. Auch am Arbeitsplatz verbringen viele Menschen ihren Alltag wieder verstärkt in Büros und anderen Innenräumen. Solche Situationen mit vielen Personen auf engem Raum gelten in der Medizin generell als Umfeld, in dem sich Atemwegsinfekte leichter ausbreiten können.

Empfehlungen für den Alltag

Regelmäßiges Lüften gilt als einfache, aber wirksame Maßnahme, um die Konzentration von Krankheitserregern in der Raumluft zu senken. Beim sogenannten Stoßlüften werden Fenster für kurze Zeit vollständig geöffnet, um einen schnellen Luftaustausch zu ermöglichen, ohne die Räume stark auszukühlen. Während eines akuten Infekts empfiehlt sich üblicherweise körperliche Schonung, da der Organismus in dieser Phase verstärkt mit der Bekämpfung der Erreger beschäftigt ist. Ausreichender Schlaf und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützen dabei allgemein die Regeneration des Körpers.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.