Warnstreik legt Linzer Chemiepark lahm: Verhandlungskampf um Kollektivvertrag eskaliert

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Warnstreik im Linzer Chemiepark wegen stockender Kollektivvertragsverhandlungen

Im Linzer Chemiepark ist es am Donnerstagfrüh zu einem unangekündigten Warnstreik gekommen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legten aus Protest im Zusammenhang mit den Kollektivvertragsverhandlungen in der chemischen Industrie die Arbeit nieder.

Der Arbeitskampf stand im Zeichen der seit mehreren Runden laufenden Verhandlungen über den Kollektivvertrag und war für zwei Stunden angesetzt.

Der Warnstreik begann um 5.30 Uhr beim Südportal des Chemieparks Linz. Die Streikenden blockierten dort die Zufahrt, wodurch sich ein Rückstau bis ins Linzer Stadtgebiet bildete.

Nach Angaben der Gewerkschaft GPA beteiligten sich gegen 6.00 Uhr rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Aktion. Der zweistündige Warnstreik war bereits am Mittwoch zuvor in einer Betriebsversammlung beschlossen worden und wurde am Donnerstag in der Früh ohne große Ankündigung kurzfristig umgesetzt.

Die Kollektivvertragsverhandlungen in der chemischen Industrie laufen seit sechs Verhandlungsrunden. Nach den vorliegenden Angaben bot die Arbeitgeberseite in den vergangenen drei Runden jeweils eine Einmalzahlung von 250 Euro an, jedoch keine nachhaltigen Erhöhungen von Gehältern oder Löhnen.

Mario Mayrwöger, Angestelltenbetriebsrat bei LAT Nitrogen und Vertreter der Gewerkschaft GPA, äußerte sich in einem Interview mit Radio Oberösterreich zum Warnstreik. Nach den vorliegenden Angaben wollen die Streikenden mit der Aktion Druck aufbauen, um Bewegung in die Kollektivvertragsverhandlungen zu bringen.

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