Wiedereröffnung des Plöckenpass: Hoffnungsschimmer und Unsicherheit prägen die Zukunft der wichtigen Verkehrsader
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Plöckenpass wird wieder befahrbar

Die Straßenverbindung über den Plöckenpass wird am Freitagnachmittag mit einem Festakt wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten auf der im Dezember 2023 durch einen Felssturz zerstörten Straße sind abgeschlossen, Autos können die Strecke wieder passieren.

Die Verbindung gilt als wichtige Straße für Tourismus und Wirtschaft in der Region. Bei Unternehmen und im Tourismusbereich gibt es Vorfreude auf die Wiedereröffnung, zugleich wird die Zukunft der Route als ungewiss beschrieben und von Unsicherheit begleitet.

Nach Angaben zur aktuellen Situation, die 900 Tage nach dem Felssturz beschrieben wird, hat die italienische Straßenbehörde ANAS 25 Millionen Euro in die Absicherung der Straße investiert. Die Sanierungsarbeiten auf der italienischen Seite hatten sich dabei immer wieder verzögert.

Eine dauerhafte Lösung für den Plöckenpass ist noch nicht in Sicht. Im Zentrum politischer Gespräche steht eine langfristige Sicherung der Verbindung zwischen Österreich und Italien. Genannt werden zwei Varianten: eine Alternativstraße oder ein Scheiteltunnel.

Der im Zusammenhang mit den Planungen diskutierte Scheiteltunnel wäre etwa vier Kilometer lang und wird von Experten laut Darstellung im Text klar favorisiert. Er gilt als wesentlich kostspieligere Variante, würde aber eine ganzjährige und wetterunabhängige Verbindung schaffen und die Bedeutung des Plöckenpasses für Wirtschaft und Tourismus langfristig sichern.

Die Region Friaul-Julisch Venetien setzt sich für den Bau dieses Scheiteltunnels ein. Für die Umsetzung wird finanzielle Unterstützung aus Wien, Rom und von EU-Stellen angestrebt. Nach Angaben des Büros von Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Grußer (ÖVP) werden sowohl die Alternativstraße als auch der Scheiteltunnel intensiv geprüft.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.