Wien nimmt viertes Trinkwasserkraftwerk in Betrieb
In Wien ist ein neues Trinkwasserkraftwerk in Betrieb gegangen. Die Anlage befindet sich unterirdisch beim Wasserbehälter Hungerberg in Döbling und ist das vierte Kraftwerk dieser Art auf Wiener Stadtgebiet.
Das Kraftwerk nutzt die Höhenunterschiede der Hochquellenleitungen zur Stromerzeugung. Es besteht aus vier Pumpen, die als Turbinen eingesetzt werden. Laut Stadt Wien reicht die erzeugte Strommenge aus, um rund 700 Haushalte zu versorgen. Der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Bei Bedarf kann die Anlage auch als Pumpwerk für die Wasserversorgung genutzt werden.
Drei Vorgängeranlagen auf Wiener Stadtgebiet
Das erste Trinkwasserkraftwerk in Wien ging 2006 in Mauer in Betrieb. Danach folgten Anlagen am Wienerberg und am Schafberg. Entlang der Wiener Hochquellenleitungen in Niederösterreich und der Steiermark sind zudem 13 weitere Trinkwasserkraftwerke in Betrieb. Die beiden ältesten davon befinden sich im Quellengebiet Wildalpen und sind seit 1931 in Betrieb.
Laut Stadt Wien erzeugen alle Trinkwasserkraftwerke zusammen so viel Ökostrom, dass damit der Strombedarf einer Stadt in der Größenordnung von Wiener Neustadt gedeckt werden könnte.
Weitere Standorte in Planung
Derzeit werden weitere Standorte für Trinkwasserkraftwerke geprüft. Ein Standort beim Wasserbehälter Rosenhügel befindet sich bereits in konkreter Planung.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







