Wien setzt auf Warnschilder gegen Rotgänger beim Westbahnhof
Die Stadt Wien hat beim Westbahnhof auffällige Hinweisschilder aufgestellt, die Fußgängerinnen und Fußgänger vom Überqueren der Straße bei Rotlicht abhalten sollen. Ende Mai 2026 wurden am Europaplatz zwei Tafeln angebracht, die einen Kreideumriss einer verunglückten Person zeigen.
Die Aufschrift auf den Schildern lautet: „Einer von sechs Verletzten, die hier bei ROT über die Straße gingen.“ Insgesamt sind in Wien derzeit drei solcher Hinweistafeln aufgestellt. Ein weiteres Schild mit einer abgewandelten, weniger drastischen Aufschrift steht bereits seit September 2025 auf der Donaufelder Straße bei der U1-Station Kagraner Platz.
MA 46 verweist auf konkrete Sicherheitsbedenken
Die zuständige Verkehrsbehörde MA 46 begründet die Maßnahme mit konkreten Verkehrssicherheitsbedenken. An den betroffenen Kreuzungen gebe es verstärkt Probleme mit Personen, die bei Rot die Fahrbahn queren, so die Behörde. Weitere Schilder dieser Art sind laut Stadt Wien derzeit nicht geplant.
VCÖ empfiehlt vorrangig infrastrukturelle Maßnahmen
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sieht Warnschilder nicht als vorrangigen Ansatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Laut VCÖ sollten zunächst Ampelschaltungen und die Gestaltung von Kreuzungen überprüft werden. Der VCÖ spricht sich zudem für die Verlängerung von Grün- und Räumphasen sowie für verstärkt infrastrukturelle Maßnahmen aus.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








