Wien verschärft Regeln für Airbnb und Kurzzeitvermietung – Registrierungspflicht kommt
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Wien plant strengere Regeln für Kurzzeitvermietung

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat angekündigt, die Regelungen für die Kurzzeitvermietung von Wohnungen in Wien zu verschärfen. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem eine verpflichtende Registrierungsnummer sowie strengere Anforderungen an Plattformen wie Airbnb und Booking.

Über das Wiener Register für Kurzzeitvermietungen soll künftig eine verpflichtende Registrierungsnummer vergeben werden, die bei Inseraten anzugeben ist. Plattformen werden verpflichtet, diese Angaben zu prüfen und falsche Inserate zu entfernen.

Neue Anforderungen bei Umwidmungen und Beherbergungsstätten

Bei einer Umwidmung von Gebäuden zu Beherbergungszwecken sollen künftig mindestens 80 Prozent der Nutzfläche weiterhin für Wohnzwecke zur Verfügung stehen müssen. Zudem werden die Kriterien für Beherbergungsstätten genauer definiert, etwa durch Vorgaben zur Mindestzahl an Zimmern und Betten sowie durch die Pflicht zu getrennten Zugängen. Per Verordnung können für bestimmte Stadtgebiete Ausnahmen festgelegt werden.

Über die Details der neuen Regelungen muss noch mit dem Koalitionspartner NEOS verhandelt werden. Ludwig rechnet damit, dass ein Ergebnis innerhalb weniger Tage vorliegen und die neuen gesetzlichen Regeln noch im Jahr 2026 in Kraft treten könnten.

EU-Kontext

Auf europäischer Ebene soll der EU-Affordable Housing Act am 7. Juli vorgestellt werden. Andreas Schieder ist Delegationsleiter der SPÖ im EU-Parlament.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.