Wiener Forscher testen 25 Baumarten auf Hitze- und Trockenheitsresistenz

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Forschungsprojekt testet Baumarten für das Stadtklima der Zukunft

Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau (HBLFA) in Wien untersucht, welche Baumarten in städtischen Umgebungen mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Forscher Thomas Roth betreut an der HBLFA ein Projekt, in dem 25 verschiedene Baumarten erprobt werden.

Zu diesem Zweck wurde vor drei Jahren ein sogenannter Klimabaumhain angelegt – auf dem Gelände hinter Schloss Hetzendorf in Wien sowie an Standorten in Innsbruck und Graz.

Bekannte und neue Arten im Test

Zu den getesteten Kandidaten zählt unter anderem der Amerikanische Geweihbaum. Viele der untersuchten Arten werden bereits in Baumschulen angeboten. Gleichzeitig prägen bislang vor allem Rosskastanie und Bergahorn das Wiener Stadtbild.

Einige Baumarten sind in Wien bereits länger verbreitet: Der Schnurbaum wächst auf der Rotenturmstraße und der Thaliastraße, die Gleditschie beschattet die Mariahilfer Straße. Die Silberlinde, die aus Südosteuropa stammt, dreht bei Hitze ihre silbrig-weiße Blattunterseite nach außen – ein natürlicher Schutzmechanismus. Vom Maulbeerbaum existieren inzwischen fruchtlose Züchtungen.

Historische Erfahrungen und aktuelle Einschränkungen

Die Ulme wurde in den 1950er-Jahren durch einen Schädling beinahe aus dem Stadtbild verdrängt; inzwischen gibt es resistente Sorten. Der Götterbaum wurde ab 1850 in Österreich kultiviert und 1860 auf der Ringstraße gepflanzt. Er stammt aus China und wird derzeit intensiv bekämpft, da er heimische Vegetation überwuchert. Die Purpur-Erle, die Ende Dezember beziehungsweise Anfang Jänner blüht, scheidet für Wien wegen Allergieproblematik derzeit aus. Der Zürgelbaum gilt aktuell als einer der meistgepflanzten Bäume in Wien.