Wiener Lernapp am Bildungsministeriums-Marktplatz verspricht Zeitersparnis für Lehrkräfte

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Seit 1. September läuft die Bestellphase am Marktplatz Lernapps, einer Plattform des österreichischen Bildungsministeriums. Mit dabei ist das Wiener Unternehmen SchuBu, das interaktive Schulbücher und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Gründungspartner Paul Beyer Klinkosch erklärte dazu: „Ein digitales Lernmittel ist erst dann gut, wenn es tatsächlich Arbeit abnimmt und gleichzeitig den Unterricht verbessert.“

SchuBu am neuen Marktplatz des Bildungsministeriums

Der Marktplatz Lernapps wurde vom Bildungsministerium eingerichtet und ermöglicht seit Anfang September die Bestellung digitaler Lernangebote. SchuBu ist eines der Unternehmen, die dort vertreten sind. Das Wiener Unternehmen bietet interaktive Schulbücher an, in denen zu allen Unterrichtsinhalten fertige Lernstrecken bereitstehen. Diese Lernstrecken umfassen auch Präsentationen für die digitale Tafel und sind lehrplankonform gestaltet.

Zu den Inhalten zählen Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Schülerinnen und Schüler können diese im eigenen Tempo bearbeiten. Lehrkräften soll dies laut SchuBu ermöglichen zu erkennen, an welchen Stellen Unterstützungsbedarf besteht.

Beyer Klinkosch betonte zugleich, dass digitale Lösungen nicht automatisch einen Vorteil bedeuten: „Digital ist nicht automatisch einfacher.“ Aus seiner Sicht müsse ein digitales Lernmittel konkret Arbeit abnehmen und den Unterricht zugleich inhaltlich verbessern, um seinen Zweck zu erfüllen.

Zeitaufwand für Unterrichtsplanung im Schulalltag

Der Hintergrund für Debatten rund um digitale Lernmittel liegt häufig im Zeitaufwand, den Lehrkräfte abseits des eigentlichen Unterrichts leisten. Österreichs Vollzeit-Lehrkräfte wenden im Schnitt mehr als dreizehn Stunden pro Woche für Unterrichtsplanung und Korrekturen auf. Diese Aufgaben umfassen typischerweise die Vorbereitung von Unterrichtseinheiten, das Erstellen von Übungsmaterialien sowie die Korrektur von Schularbeiten, Tests und Hausübungen.

Grundsätzlich zählt die Unterrichtsvorbereitung neben der reinen Unterrichtszeit zu den zentralen Bestandteilen der Lehrtätigkeit. Sie findet üblicherweise außerhalb der Unterrichtsstunden statt und wird in der Dienstzeit von Lehrkräften nicht immer gesondert ausgewiesen. Digitale Lernangebote wie interaktive Schulbücher setzen an diesem Punkt an, indem sie fertige Materialien, Aufgabenpools und Präsentationen bereitstellen, auf die Lehrkräfte zurückgreifen können, statt Inhalte vollständig selbst zu erstellen.

Individualisierung im Klassenzimmer

Ein wiederkehrendes Thema bei digitalen Lernmitteln ist die Differenzierung nach Leistungsniveau. Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sollen es ermöglichen, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Kenntnisstand innerhalb derselben Klasse in ihrem eigenen Tempo arbeiten können. Für Lehrkräfte kann eine solche Struktur die Übersicht darüber erleichtern, wo im Lernprozess einzelner Schülerinnen und Schüler Unterstützung notwendig ist. Ob und in welchem Umfang solche Systeme im Schulalltag tatsächlich Zeit einsparen, hängt von der jeweiligen Nutzung und den organisatorischen Rahmenbedingungen an den einzelnen Schulen ab.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.