WM 2026: Wanner nach Wade-Verletzung fraglich – ÖFB wartet auf MRT-Ergebnis
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WM 2026: Paul Wanner verletzt – Einsatz gegen Algerien fraglich

Der österreichische Mittelfeldspieler Paul Wanner steht vor dem abschließenden WM-Gruppenspiel gegen Algerien unter Beobachtung. Der 20-Jährige hatte im Spiel gegen Argentinien einen Schlag auf die Wade erhalten und absolvierte am Donnerstagvormittag statt des Trainings eine MRT-Untersuchung.

Ob Wanner am Sonntag in Kansas City eingesetzt werden kann, ist offen. Die Partie gegen Algerien beginnt um 3.50 Uhr MESZ.

Verletzung kurz vor Auswechslung

Wanner zog sich den Schlag auf die Wade kurz vor seiner Auswechslung in der 68. Minute des Spiels gegen Argentinien zu, das Österreich mit 0:2 verlor. Am Mittwoch wurde er laut Angaben des Österreichischen Fußball-Bundes behandelt. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel äußerte sich zurückhaltend optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass es nichts Ernstes ist.“ Die Reise des Teams nach Kansas City war für Donnerstagnachmittag Ortszeit geplant, Wanner sollte daran teilnehmen.

Zweiter Startelfeinsatz für Österreich

Gegen Argentinien stand Wanner zum zweiten Mal in seiner ÖFB-Karriere in der Startformation. Der österreichisch-deutsche Doppelstaatsbürger, der für PSV Eindhoven spielt, übernahm im offensiven Mittelfeld die Rolle des Spielmachers und ersetzte den verletzten Christoph Baumgartner. Baumgartner hatte sich zwei Wochen vor Turnierstart eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen. Der Offensivspieler lobte seinen Ersatz: „Ich glaube, der Pauli hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Er war sehr, sehr aktiv, hat viele Ballaktionen gehabt.“