Aufschwung im Wintersport: Trotz weniger Gästen knackt Vorarlberg 5-Millionen-Nächtigungen-Marke
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Wintersaison in Vorarlberg: Mehr Nächtigungen bei leicht weniger Gästen

In Vorarlberg wurden in der vergangenen Wintersaison von November bis April rund fünf Millionen Nächtigungen von etwa 1,3 Millionen Gästen gebucht. Während die Gästezahl geringfügig zurückging, legte die Zahl der Übernachtungen leicht zu.

Tourismusdirektor Christian Schützinger und Tourismus-Landesrat Marco Tittler (ÖVP) zogen eine insgesamt positive Bilanz und verweisen zugleich auf unterschiedliche Entwicklungen in den Regionen und Märkten.

Leichtes Nächtigungsplus und stabile Verweildauer

Die Zahl der Gäste sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 5.700 Personen, was einem Rückgang von etwa 0,4 Prozent entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der Nächtigungen um 13.300 Übernachtungen oder rund 0,6 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 3,83 Tagen und damit knapp unter dem Zehnjahresschnitt von 3,90 Tagen.

Schützinger bezeichnete das Ergebnis der Wintersaison als „insgesamt durchaus respektabel“. Nach seinen Angaben überschritten die Betriebe in Vorarlberg bei den Übernachtungen erstmals seit der Pandemie wieder die Marke von fünf Millionen Nächtigungen.

Unterschiedliche Entwicklung in Herkunftsmärkten

Bei den Herkunftsmärkten wurden unterschiedliche Tendenzen registriert. Ein Nächtigungsplus verzeichneten Gäste aus Ungarn, Polen, Schweden, den USA, Deutschland und Österreich. Rückgänge bei den Übernachtungen gab es hingegen bei Besuchern aus Frankreich, Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden.

Schützinger erklärte, die skisportaffinen mittel- und osteuropäischen Herkunftsmärkte hätten gut aufgeholt. Die Faktoren für Rückgänge in bestimmten Märkten sollen seinen Angaben zufolge gemeinsam mit den Destinationen genauer analysiert werden.

Regionale Unterschiede und Unterkunftsarten

In den Tourismusregionen Alpenregion Bludenz, Arlberg, Bregenzerwald und Montafon wurden in der Wintersaison Zuwächse an Nächtigungen zwischen 0,3 und 3,3 Prozent erzielt. In der Region Bodensee-Vorarlberg gingen die Nächtigungen um 5,0 Prozent zurück, im Kleinwalsertal um 1,6 Prozent.

Nach Unterkunftsarten zeigen sich ebenfalls Verschiebungen: Gewerbliche Beherbergungsbetriebe steigerten ihre Nächtigungen um 2,8 Prozent. Privatquartiere verzeichneten ein Minus von 6,2 Prozent, andere Unterkünfte wie Campingplätze ebenfalls einen Rückgang.

Ferien- und Geschäftstourismus im Vergleich

Schützinger zufolge lief der Ferientourismus in der Wintersaison gut. Der Geschäftstourismus sei aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung eher gebremst gewesen. Diese Bremswirkung sei vor allem im Rheintal spürbar gewesen.

Strategische Schwerpunkte des Landes

Tourismus-Landesrat Marco Tittler zeigte sich mit der Gesamtbilanz zufrieden und sprach von einem „starken Ergebnis“. Er betonte, der Fokus müsse weiterhin auf der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Weiterentwicklung des Tourismusstandorts liegen.

Als wesentliche Maßnahmen nannte Tittler den Abbau von Bürokratie und die Stärkung des Fachkräftemarkts. Zudem erklärte er, man arbeite intensiv daran, Vorarlberg weiter als Ganzjahresdestination zu etablieren.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.