Ausschluss in der Grazer FPÖ: Zwei Stellvertreter müssen gehen
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Zwei stellvertretende Stadtparteiobleute aus Grazer FPÖ ausgeschlossen

In der Grazer FPÖ sind zwei stellvertretende Stadtparteiobleute per Notverordnungsrecht aus der Partei ausgeschlossen worden. Betroffen sind Bernhard Dohr und Fabian Gutschreiter.

Die FPÖ hat am Sonntag entsprechende Berichte der „Kleinen Zeitung“ und der „Kronen Zeitung“ über den Ausschluss der beiden Funktionäre bestätigt. Der genaue Grund für den Schritt wurde nicht bekanntgegeben.

Der Ausschluss von Dohr und Gutschreiter wurde am Mittwoch im Landesparteivorstand beschlossen. Laut Austria Presse Agentur fiel die Entscheidung im Landesparteivorstand einstimmig. Nach Angaben der FPÖ liegen schriftliche Beweismittel vor, von denen der Landesparteivorstand erst kürzlich Kenntnis erlangt habe.

In einer Aussendung erklärte die FPÖ, Dohr und Gutschreiter hätten in den vergangenen Monaten ein Verhalten gezeigt, das als systematische Illoyalität gegenüber der Partei zu werten sei. Dieses Verhalten soll demnach den Zusammenhalt der Partei gefährdet haben.

Bernhard Dohr ist Volkswirt und Politikwissenschafter. Er war Pressesprecher des früheren Grazer Vizebürgermeisters Mario Eustacchio, der derzeit als wilder Abgeordneter im Grazer Gemeinderat sitzt. Ende Februar war Dohr als Listendritter der FPÖ für die Grazer Gemeinderatswahl präsentiert worden, auf seinen Listenplatz ist inzwischen Wolfgang Lueger nachgerückt.

Landesparteisekretär und Klubchef im steirischen Landtag ist Marco Triller. Er verwies in der „Kleinen Zeitung“ auf das Parteigericht, falls Dohr und Gutschreiter gegen ihren Ausschluss berufen sollten.

Die Gemeinderatswahl in Graz findet am 28. Juni statt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.