B317-Ausbau ab 2032: 400 Millionen Euro für eine sicherere Verbindung zwischen St. Veit und Friesach
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Ausbau der Friesacher Bundesstraße B317 ab 2032 geplant

Die Friesacher Bundesstraße B317 zwischen St. Veit Nord und Friesach soll ausgebaut und verbreitert werden. Der Start der Bauarbeiten ist ab dem Jahr 2032 vorgesehen.

Auf rund 23 Kilometern sind breitere Fahrbahnen und neue Mitteltrennelemente geplant. Kärnten erhält dafür rund 400 Millionen Euro vom Bund, um die Straße sicherer zu machen.

Im Gegenzug übernimmt das Land Kärnten die B317 in seine Zuständigkeit und führt den Ausbau selbst durch. Ein möglicher Schnellstraßenbau der ASFINAG zwischen St. Veit Nord und Friesach wird nicht weiterverfolgt. Infrastrukturminister Peter Hanke und Landeshauptmann-Stellvertreter sowie Straßenbaureferent Martin Gruber haben sich auf diese Lösung verständigt.

Der Ausbau soll in drei Etappen ab 2032 erfolgen. Vor Beginn dieser drei Bauphasen soll der Belag der bestehenden B317 saniert werden. Die geplante vierspurige Fahrbahn soll um zwei Meter breiter werden, um Platz für eine Mitteltrennwand zu schaffen. Im Bereich Zwischenwässern wird die Straße saniert, bleibt dort aber zweispurig.

Martin Gruber erklärte, dass die B317 zu einer Landesstraße B werden soll. Auf dem betreffenden Streckenabschnitt ist keine Bemautung vorgesehen. Minister Peter Hanke bezeichnete die geplante B317 als leistungsfähige Straße, die Menschenleben schützen soll. Er soll am Mittwoch nach Kärnten kommen, um die Vereinbarung zu unterschreiben.

Für die dritte Bauetappe zwischen St. Veit Nord und Zwischenwässern ist ein Feststellungsverfahren im Hinblick auf eine mögliche Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorgesehen. Die Bauarbeiten dieser Etappe sollen in einem Wasserschutzgebiet stattfinden. In dem Verfahren soll geprüft werden, ob für diesen Abschnitt eine UVP erforderlich ist. Für das Gesamtprojekt ist laut Bericht keine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen, weil in Etappen gebaut wird.