Spatenstich für neue Konzernzentrale der Raiffeisenlandesbank in Linz
In Linz hat am Donnerstag der Bau einer neuen Konzernzentrale der Raiffeisenlandesbank begonnen. Mit dem offiziellen Spatenstich startete das Projekt für das neue Headquarter, das bis 2029 fertiggestellt werden soll.
Die Zentrale entsteht zwischen dem bestehenden Stammhaus der Raiffeisenlandesbank und dem Blumau Tower. Gemeinsam mit diesen Gebäuden soll sie den künftigen RLB Campus bilden.
Neuer RLB Campus mit Fußgängerzone und Grünflächen
Der geplante RLB Campus soll neben mehreren Gebäuden auch Grünflächen und eine Fußgängerzone umfassen. Entlang dieser Fußgängerzone sind Geschäftseinheiten vorgesehen, die Bereiche sollen von Grünflächen durchzogen sein. Für das Projekt wird die Goethestraße in Linz etwas verlegt.
Im Zuge der Arbeiten sollen außerdem rund 5.600 Quadratmeter Asphaltboden entsiegelt werden. In der neuen Konzernzentrale sind ein öffentlich zugänglicher Eventbereich sowie ein Gastronomiebereich geplant.
Neubau in Holz-Hybridbauweise
Die neue Konzernzentrale wird vier Untergeschosse und acht Obergeschosse umfassen und soll Platz für rund 1.000 Mitarbeitende bieten. Der Neubau erfolgt in Holz-Hybridbauweise. Dafür sollen rund 13.000 Festmeter PEFC-zertifiziertes heimisches Holz verwendet werden; diese Angabe wird Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer zugeschrieben.
Als Teil des Energiekonzepts ist Geothermie vorgesehen. Mit den Bohrungen dafür soll nach den Tiefbauarbeiten für die Garage begonnen werden.
Investitionsvolumen und Umgang mit Bestandsgebäude
Die Kosten des Projekts liegen in einer dreistelligen Millionensumme. Genauere Angaben wurden mit Verweis auf laufende Ausschreibungen nicht gemacht.
Das bestehende Gebäude der Raiffeisenlandesbank aus den 1970er-Jahren soll zunächst vermietet werden. Später ist geplant, es zu entkernen und neu zu gestalten. Das alte Gebäude erfüllt ein modernes Arbeitsplatzkonzept den Angaben zufolge nicht mehr.








