Beschneiung macht den Unterschied: Uneinheitliche Bilanz der Vorarlberger Seilbahnen für Wintersaison 2025/26
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Vorarlberger Seilbahnen ziehen verhaltene Bilanz zur Wintersaison 2025/26

Die Vorarlberger Seilbahnen bewerten die Wintersaison 2025/26 insgesamt verhalten. Besonders deutlich zeigen sich Unterschiede zwischen Skigebieten mit und ohne technische Beschneiung.

In technisch beschneiten Skigebieten konnte das Niveau der Vorsaison gehalten werden, während Skigebiete ohne Beschneiung deutliche Rückgänge verzeichneten.

Technische Beschneiung als wirtschaftlicher Faktor

Der Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen, Andreas Gapp, bezeichnet die technische Beschneiung als entscheidenden Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg der Seilbahnunternehmen. Sie sei eine zentrale Grundlage, um unter zunehmend wechselhaften Bedingungen verlässlich wirtschaften zu können.

In den technisch beschneiten Skigebieten blieb die Gesamtentwicklung in der Wintersaison 2025/26 stabil. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent, während die Zahl der Skifahrerinnen und Skifahrer um 0,7 Prozent zurückging. Die durchschnittliche Anzahl der Betriebstage lag bei 130,2 Tagen.

Deutliche Einbußen in Gebieten ohne Beschneiung

Skigebiete ohne Beschneiung in Vorarlberg verzeichneten in der Wintersaison 2025/26 eine insgesamt rückläufige Entwicklung. Der Umsatz ging um 29,2 Prozent zurück, die Zahl der Gäste sank um 32,5 Prozent.

In diesen Gebieten lag die durchschnittliche Anzahl der Betriebstage bei 67,75 Tagen. Zwei Drittel der Skigebiete ohne Beschneiung konnten die Saison wie geplant abschließen, ein Drittel musste den Betrieb witterungsbedingt vorzeitig einstellen.

Gapp erklärt, dass Skigebiete ohne Beschneiung die Auswirkungen von Witterungsschwankungen besonders deutlich spüren. Die abgelaufene Wintersaison habe gezeigt, wie rasch sich schwierige Phasen wie im März auf das Gesamtergebnis auswirken können. Den Monat März bezeichnet er als Unsicherheitsfaktor, der die Planbarkeit erheblich erschwert.

Seilbahnbetreiber blicken auf den Sommer

Nach Ende der Wintersaison richten die Vorarlberger Seilbahnbetreiber den Blick auf die kommenden Monate. Für die Sommersaison wird eine ähnliche oder sogar bessere Entwicklung als im Vorjahr erwartet.

Gapp betont, dass die Zeit von Frühling bis Herbst für die Seilbahnbetriebe weiter an Bedeutung gewinnt.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.