Bienen in Vorarlberg gut aus dem Winter gekommen
Mit dem Frühling sind in Vorarlberg die Bienen wieder aktiv. Nach Einschätzung von Fachleuten haben die Bienenvölker den Winter gut überstanden.
Ob das Jahr für die Imkerinnen und Imker erfolgreich verläuft, soll sich in den Wochen nach Frühlingsbeginn zeigen. In Vorarlberg betreuen rund 1.700 Imkerinnen und Imker insgesamt etwa 12.500 Bienenvölker.
Winterkälte bremst Parasitenbefall
Der Präsident des Vorarlberger Imkerverbandes, Gerhard Mohr, weist darauf hin, dass Kälte im Winter für Bienenvölker vorteilhaft sein kann. Bleibt die Brut in dieser Zeit aus, können sich die Völker schonen.
Nach seinen Angaben kann sich die Varroa-Milbe nicht in Bienenstöcken einnisten, wenn nicht gebrütet wird. Die Varroa-Milbe ist ein Parasit, der die Brut von Bienen befällt und ganze Völker auslöschen kann.
Mohr zufolge waren viele Imkerinnen und Imker in Vorarlberg daher über die winterliche Kälte erfreut. Den Bienen gehe es aktuell gut, die Völker befänden sich im Übergang vom Winter- zum Sommerbienenvolk. Für die kommenden Wochen hoffen er und seine Kolleginnen und Kollegen auf günstiges Wetter während der Blütezeit.
Ausbreitung der Asiatischen Hornisse
Als Bedrohung wird die Asiatische Hornisse beschrieben, die sich in Europa zunehmend ausbreitet. Sie hat den Bodenseeraum bereits erreicht und ist in Süddeutschland sowie in der Ostschweiz gesichtet worden.
In Vorarlberg ist die Asiatische Hornisse nach Angaben von Elisabeth Ritter von der inatura in Dornbirn bisher nicht entdeckt worden. Sie geht jedoch davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Art auch in Vorarlberg auftaucht.
Die Asiatische Hornisse ist kleiner als die heimische Hornisse und rotbraun gefärbt. Sie jagt Insekten aller Art, vor allem aber Honigbienen.
Wer eine Asiatische Hornisse entdeckt, soll den Fund umgehend bei der inatura melden; dies wird auch bei bloßem Verdacht empfohlen. Bienen leisten durch das Bestäuben von Blumen einen Beitrag zum Ökosystem.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








