Bikepark Leogang: Tödliche Unfälle führen zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen für Downhill-Saison
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Bikepark Leogang verschärft Sicherheitsmaßnahmen nach tödlichen Unfällen

Der Bikepark Leogang im Pinzgau startet mit einem überarbeiteten Sicherheitskonzept in die neue Downhill-Saison. Hintergrund sind zwei tödliche Unfälle, die sich im vergangenen Sommer innerhalb einer Woche auf der Downhill-Strecke ereignet haben.

Im Juni des Vorjahres starben zwei Downhill-Radfahrer auf dem sehr schwierigen, schwarzen „Hot Shots Trail“ in Leogang. In den vergangenen 25 Jahren sind dort insgesamt fünf Menschen beim Downhill-Radfahren ums Leben gekommen.

Die Leoganger Bergbahnen ließen den „Hot Shots Trail“ sowie alle anderen Trails im Winter extern überprüfen und instand setzen. Geschäftsführer Kornel Grundner erklärte, externe Prüfer hätten bestätigt, dass sich die Strecken in einem hervorragenden Zustand befinden.

Der Bikepark startet am 8. Mai in die neue Downhill-Saison. Pro Jahr verzeichnet die Anlage rund 100.000 Downhillbegeisterte, an einzelnen Tagen kommt es zu bis zu 3.500 Abfahrten.

Mehr Information für Gäste über Risiken und Verhalten

Die Betreiber wollen ihre Gäste mit einem erweiterten Informationsangebot stärker über die Gefahren des Sports aufklären. Zusätzliche Tafeln bei allen Strecken informieren über die nötige Sicherheitsausrüstung und über die richtige Herangehensweise an die Abfahrten.

Nach den Empfehlungen von Kornel Grundner sollen Gäste eine Strecke beim ersten Mal langsam durchfahren und sich diese genau ansehen. Nach zwei bis drei Wiederholungsfahrten könne man dann auch etwas schneller unterwegs sein.

Häufige Verletzungen im Downhill-Sport

Bei den Verletzungen liegt der Downhill-Sport im Pinzgau an zweiter Stelle nach dem Wintersport. Laut Ärzten treten im Zusammenhang mit Downhill sehr oft Gehirnerschütterungen auf.

Häufig sind zudem gebrochene Rippen, Schlüsselbeine, Arme und Beine. Innere Organe werden im Zusammenhang mit dem Downhill-Sport im Pinzgau seltener schwer verletzt.