Bischofshofener Gemeindevertretung entscheidet: Skiclub verdrängt Fußballverein BSK vom Platz
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BSK Bischofshofen verliert Fußballplatz an Skiclub

Der Sportverein BSK 1933 Bischofshofen verliert seine bisherige Heimstätte auf dem Fußballplatz der Stadtgemeinde Bischofshofen. Die Gemeindevertretung hat den Vertrag mit dem Verein gekündigt und sich für ein Nutzungskonzept des Skiclubs Bischofshofen entschieden.

Der Skiclub Bischofshofen wird den Fußballplatz der Stadtgemeinde ab 1. Juli nutzen und dort künftig selbst Fußball anbieten. Der BSK, der in der dritten Liga spielt, muss bis Montag einen neuen Spielort für die kommende Saison bekannt geben.

Gemeindevertretung entscheidet für Skiclub

In einer Sitzung am Donnerstagabend votierte die Mehrheit der Gemeindevertretung Bischofshofen in geheimer Wahl für das Konzept des Skiclubs. Der Skiclub setzte sich mit 20 zu 3 Stimmen durch. Damit verliert der BSK seine Heimstätte auf dem kommunalen Fußballplatz.

Bürgermeister Hansjörg Obinger (SPÖ) erklärte, viele hätten beim BSK den Fokus auf den Nachwuchs vermisst. Als Hauptpunkt der Kritiker nannte er, dass in der ersten Mannschaft des BSK viele Spieler mit „Legionärshintergrund“ seien. Zudem verwies er darauf, dass der Jugendbereich des BSK derzeit bei der Altersklasse U13 endet.

Pläne des Skiclubs und Kritik des BSK

Präsident des Skiclubs Bischofshofen ist Manfred Schützenhofer. Er kündigte an, der Fußballplatz solle wieder ein Ort der Begegnung werden. Unter dem Dach des Skiclubs soll eine eigene Fußballsektion eingerichtet werden, im Mittelpunkt des Konzepts soll der Nachwuchs stehen.

BSK-Manager Patrick Reiter bezeichnete die Entscheidung zugunsten des Skiclubs als für ihn unverständlich. Er erklärte, es gebe ein Protokoll vom Dezember, in dem der Bürgermeister festgelegt habe, den BSK auszuradieren. Zudem sagte er, keiner der Abstimmenden sei jemals am Sportplatz gewesen. Reiter gab an, der BSK sei ein funktionierender Verein mit 300 Mitgliedern, davon 200 Kinder.

Reiter betonte, der BSK werde nicht sterben und es gebe Varianten für die Zukunft des Vereins. Zu konkreten Plänen wollte er sich derzeit noch nicht äußern.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.