Blaue Revolution in Wiener U-Bahn: Neue Ticket-Zonen-Kennzeichnungen sollen für mehr Klarheit sorgen
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Blaue Bodenmarkierungen kennzeichnen Ticket-Zonen in Wiener U-Bahn-Stationen

In mehreren Wiener U-Bahn-Stationen werden die Bereiche, in denen ein gültiger Fahrschein benötigt wird, neu gekennzeichnet. Die Wiener Linien setzen dabei auf ein einheitliches System aus blauen Markierungen und Hinweisen mit der Bezeichnung „Ticket Zone“.

Die Ticket-Zonen werden mit großflächigen blauen Bodenmarkierungen sichtbar gemacht. Diese sollen klar erkennbar anzeigen, ab welchem Punkt ein Ticket erforderlich ist. Innerhalb der markierten Ticket-Zone ist ein gültiger Fahrschein nötig, auch wenn man die U-Bahn selbst nicht benutzt.

Das blaue Kennzeichnungssystem wird auf insgesamt zwölf U-Bahn-Stationen ausgeweitet. Genannt werden unter anderem Hauptbahnhof, Praterstern, Schwedenplatz, Karlsplatz, Schottenring, Volkstheater, Landstraße, Hütteldorf, Spittelau, Handelskai und Meidling. Beim Hauptbahnhof wurden die blauen Bodenaufkleber bereits angebracht, in der U1-Station Hauptbahnhof ist die neue Kennzeichnung sichtbar. Weitere Stationen sollen nach und nach folgen.

Zusätzlich zu den Bodenmarkierungen kommen blaue Hinweise an Ticket-Automaten und Ticket-Entwertern zum Einsatz. Auch im Überkopf-Leitsystem in den Stationen wird auf die „Ticket Zone“ hingewiesen.

Zuvor war das System in der U3- und U6-Station Westbahnhof erprobt worden. Dabei wurde unter anderem die Haltbarkeit der verwendeten Markierungsfolie getestet. Zudem wurden Fahrgäste und weitere Testpersonen befragt, ob die Kennzeichnungen verständlich sind. Im Zuge der Tests fanden Begehungen mit Fachleuten statt, darunter Personen aus dem Bereich Barrierefreiheit.

Laut Wiener Linien fiel das Feedback der Ticket-Kontrolleure und -Kontrolleurinnen positiv aus. In einer entsprechenden Befragung bewerteten über 98 Prozent von ihnen die Maßnahme positiv.