BMW sichert 4.700 Arbeitsplätze am Standort Steyr
BMW investiert in den Standort Steyr und sichert damit 4.700 Arbeitsplätze. Im BMW Group Werk Steyr werden Verbrennungs- und Elektromotoren gefertigt, künftig sollen dort auch Wasserstoffmotoren entstehen.
Mit der geplanten Parallelfertigung verschiedener Antriebsarten soll die Automobilindustrie in Oberösterreich und Bayern weiter gestärkt werden.
Verschiedene Antriebsarten im Fokus
Im BMW Group Werk Steyr werden derzeit Verbrennungsmotoren und Elektromotoren produziert. Zusätzlich ist vorgesehen, künftig Wasserstoffmotoren zu fertigen. BMW verweist dabei auf aktuelle Verkaufszahlen und die Entwicklung am Markt.
Demnach kauft bisher nur knapp jeder fünfte Kunde ein reines Elektrofahrzeug. Geschäftsführer Harald Gottsche der BMW Group in Steyr erklärte, es habe vor einigen Jahren einen großen Hype und den Glauben gegeben, dass E-Fahrzeuge das Ruder übernehmen würden. Man sehe aktuell und in den letzten Jahren jedoch, dass E-Fahrzeuge nicht so schnell hochlaufen wie bisher gedacht. Gottsche betonte, dass eine Parallelität der Antriebsarten für die nächsten Jahre, das nächste Jahrzehnt und die nächsten 20 Jahre weiterhin wichtig sei.
Besuch von Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger
Der bayrische Staatsminister für Wirtschaft und Energie, Hubert Aiwanger, besuchte das BMW-Werk in Steyr. Er verwies auf die Vielfalt der Antriebsarten mit Benzinmotor, Dieselmotor, Hybrid, Elektro- und Wasserstoffantrieb. Aiwanger bezeichnete das Verbrennerverbot als politischen Fehler und forderte, die EU solle dieses schnellstmöglich aufheben.
Bedeutung der Zulieferindustrie
Die Zulieferindustrie in Oberösterreich wird als stark vertreten beschrieben, an ihr hängen zehntausende Arbeitsplätze. Im Segment der Zulieferindustrie werden 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein Volumen von 20 Milliarden Euro genannt.
Der oberösterreichische Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner (ÖVP) erklärte, die Transformation der Mobilität werde auf beiden Seiten der Grenze genau beobachtet. Er sprach sich klar für Technologieoffenheit aus und sagte, der Green Deal sei gut gemeint gewesen, aber in vielen Dingen ideologisch eingeschränkt schlecht gemacht.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








