Kirchdorf stoppt vorerst umstrittene Widmungspläne
In der Gemeinde Kirchdorf ist die geplante Beschlussfassung über umstrittene Widmungen vorläufig ausgesetzt. Das hat Bürgermeister Gerhard Obermüller angekündigt.
Die Pläne betrafen zahlreiche Privathäuser, deren Erdgeschosse im Zuge von Um- und Neubauten betrieblich genutzt werden sollten.
Der Gemeinderat Kirchdorf hatte vorgesehen, für zahlreiche Privathäuser sogenannte Teilfestlegungen oder Etagenwidmungen zu beschließen. Konkret wären Erdgeschosse betroffen gewesen, in denen bei Um- und Neubauten ein Betrieb zu errichten gewesen wäre.
Haus- und Grundbesitzer protestierten gegen diese Vorhaben. Sie bezeichneten die geplanten Regelungen als Teilenteignung und kritisierten, dass die Gemeinde nicht mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gesprochen habe.
Bürgermeister Gerhard Obermüller erklärte, die geplante Beschlussfassung des Gemeinderats sei ausgesetzt. Er kündigte die Gründung einer Arbeitsgruppe an, zudem soll ein Dialogprozess gestartet werden.
Obermüller äußerte sich gegenüber ORF Tirol zu den weiteren Schritten.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








