Christophorus 9: Wie Wiens Rettungshubschrauber täglich Leben rettet
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Rettungshubschrauber „Christophorus 9“ im Dauereinsatz über Wien

Der Wiener Rettungshubschrauber „Christophorus 9“ ist täglich mehrfach im Einsatz, um in Wien und Umgebung rasch medizinische Hilfe zu leisten. Der Hubschrauber wird vom Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) betrieben und ist Teil der österreichweiten Flotte der Flugrettung.

Alarmiert wird „Christophorus 9“ über den Rettungsnotruf 144. Von seinem Stützpunkt in Erdberg im 3. Wiener Bezirk startet der Hubschrauber im Schnitt vier- bis fünfmal pro Tag zu Notfällen.

Alarmierung und Aufgabenverteilung

Über den Einsatz des Hubschraubers entscheidet die Leitstelle der Rettung nach Eingang eines Notrufs. Dabei spielen die Schwere des Notfalls und die zu erwartbare Fahrzeit eines Rettungswagens eine Rolle. In den meisten Fällen wird der Hubschrauber unmittelbar mit dem Notruf mitalarmiert.

Mitunter fordert ein Notarzt den Hubschrauber erst vom Einsatzort nach, nachdem er sich ein Bild von der Situation gemacht hat. Beim Eingang eines Notrufs rücken Polizei, Rettung und Notarzt gleichzeitig aus, allerdings von unterschiedlichen Standorten.

Wenn ein Hubschrauber mitalarmiert wird, gehört es zu den Aufgaben der Polizei, am Einsatzort eine geeignete Landefläche zu suchen und abzusichern. Enge Gassen, parkende Autos und Oberleitungen können Landungen in Wien erschweren, insbesondere in der Innenstadt, wo passende Landeplätze selten sind.

Einsätze in der Innenstadt und Transportkette

In der Wiener Innenstadt muss „Christophorus 9“ nach den Schilderungen manchmal weiter entfernt vom eigentlichen Einsatzort landen. In solchen Fällen wird der Patient mit einem Rettungswagen vom Notfallort zum Hubschrauber transportiert.

Auch mit dieser zweistufigen Transportkette kann die Versorgung nach den Darstellungen schneller sein als ein reiner Transport mit dem Rettungswagen. Der Hubschrauber wird nur selten während eines laufenden Einsatzes wieder abbestellt, da die Notwendigkeit vorab geprüft wird.

Im März 2026 landete „Christophorus 9“ im Resselpark am Karlsplatz, nachdem es bei der dortigen U-Bahn-Station zu einem Großeinsatz gekommen war.

Besatzung und Organisation

„Christophorus 9“ wird vom ÖAMTC betrieben, der Pilot und Maschine stellt. Das medizinische Personal, bestehend aus Notärzten und Flugrettern, wird vom Wiener Gesundheitsverbund und von der Wiener Berufsrettung entsendet.

Für den Dienst beim Wiener Rettungshubschrauber stehen insgesamt elf Notärzte und neun Flugretter zur Verfügung. Die Besatzung eines Einsatzes besteht aus drei Personen: einem Piloten, einem Notarzt und einem Flugretter.

Einsatzstatistik 2024 und 2025

Im Jahr 2025 wurde „Christophorus 9“ 1.449-mal alarmiert, im Jahr 2024 waren es 1.692 Alarmierungen. Von den Einsätzen des Jahres 2025 gelten 1.127 als Primäreinsätze, bei denen Notarzt und Flugretter direkt zum Notfallort fliegen, den Patienten vor Ort versorgen und anschließend in ein Krankenhaus bringen.

Laut ÖAMTC entfiel im Jahr 2025 knapp die Hälfte der Einsätze auf akute internistische und neurologische Notfälle wie etwa Schlaganfälle. Rund 15 Prozent betrafen Unfälle im Haushalt, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Etwa sieben Prozent der Einsätze standen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.

„Christophorus 9“ ist Teil der ÖAMTC-Flotte von 20 Rettungshubschraubern und einer Zusatzmaschine. Österreichweit wurden im Jahr 2025 insgesamt 21.650 Einsätze mit den ÖAMTC-Rettungshubschraubern geflogen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.