105 Jugendliche schließen Freiwilliges Sozialjahr in Vorarlberg ab
In Klaus haben am Freitag 105 Jugendliche und junge Erwachsene ihre Zertifikate für das absolvierte Freiwillige Sozialjahr (FSJ) in Vorarlberg erhalten. Seit September waren sie in verschiedenen Sozialeinrichtungen tätig, darunter in der Kinderbetreuung, der Altenarbeit sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.
Berufliche Pläne nach dem Sozialjahr
Von den 105 Absolventinnen und Absolventen gaben 40 an, eine soziale Ausbildung beginnen zu wollen. Weitere 26 planen eine pädagogische Ausbildung und streben eine Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer beziehungsweise in der Elementarpädagogik an.
Programm und Förderung
Das Freiwillige Sozialjahr in Vorarlberg besteht seit 1997. Seitdem haben fast 3.000 Jugendliche und junge Erwachsene – meist zwischen 17 und 24 Jahren – daran teilgenommen. Zuletzt entschieden sich jährlich 100 bis 110 junge Menschen für das Programm. Die Teilnehmenden erhalten ein monatliches Taschengeld von derzeit 535 Euro und durchlaufen parallel ein umfassendes Schulungsprogramm. Das Sozialjahr kann unter bestimmten Voraussetzungen als Zivildienst angerechnet werden, wofür zehn statt neun Monate zu leisten sind.
Das Land Vorarlberg fördert im Jahr 2026 die Kursbegleitung von rund 100 Jugendlichen mit bis zu 110.000 Euro. Für 30 Schulen, die als Einsatzstellen dienen, stellt das Land zusätzlich 242.430 Euro bereit. Jürgen Burger leitet die Soziale Berufsorientierung Vorarlberg, die das Programm begleitet.






