155 Polizisten in Imst angelobt – Neues Dienstzeitmodell sorgt für Kritik

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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155 Polizistinnen und Polizisten in Imst angelobt und geehrt

In Imst sind am Dienstag 115 neue Polizistinnen und Polizisten angelobt worden. Zusätzlich wurden 40 dienstführende Beamtinnen und Beamte geehrt. Zahlreiche Angehörige verfolgten die Veranstaltung.

Bundesinnenminister Gerhard Karner (ÖVP) nahm die Angelobung vor und nutzte den Anlass, um über ein geplantes neues Dienstzeitmodell bei der Polizei zu sprechen.

Neues Dienstzeitmodell im Erprobungsbetrieb

Das geplante Modell betrifft unter anderem Dienste am Wochenende sowie die Verteilung von Überstunden. Karner betonte, dass Wochenenddienste zu den grundlegenden Anforderungen des Polizeiberufs gehören: „Schon jetzt arbeitet die Polizei selbstverständlich auch am Wochenende. Das wird auch in Zukunft so sein.“ Zur Frage der Vergütung erklärte er: „Bei gleich viel Arbeit wird es gleich viel Geld geben.“ Das neue Dienstzeitmodell wird derzeit getestet und erprobt. Kritiker befürchten durch das Modell Einkommensverluste im dreistelligen Bereich pro Monat; mögliche Anpassungen am Modell sind noch nicht ausgeschlossen.

Wachsendes Interesse am Polizeiberuf

Laut Innenministerium steigt das Interesse am Polizeiberuf wieder an. Die Lehrgänge seien inzwischen wieder voll. Landespolizeidirektor Helmut Tomac verwies auf konjunkturelle Einflüsse: „Wenn also die Wirtschaft floriert, dann ist der Zustrom zu uns etwas geringer.“ Nach der Covid-Pandemie hatte die Polizei einen Rückgang bei den Bewerbungen verzeichnet. Seither wurden Image- und Werbemaßnahmen gesetzt, die weiterhin fortgeführt werden.