300 Feuerwehrleute übten Ernstfall im Terfener Bahntunnel

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Im Terfener Tunnel haben am Samstag rund 300 Feuerwehrangehörige aus den Bezirken Schwaz, Innsbruck-Land und Kufstein eine groß angelegte Übung abgehalten. Insgesamt waren sechs Tunnelzüge mit 46 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Übung von Vertretern der ÖBB. Der Terfener Tunnel, gelegen zwischen Stans und Baumkirchen, zählt zu den längsten Bahntunneln Österreichs.

Drei Übungsschwerpunkte im Tunnel

Die Übung gliederte sich in drei zentrale Bereiche. Im ersten Abschnitt stand die Kommunikation im Mittelpunkt: Geübt wurden der Auf- und Abbau von Funkverbindungen innerhalb des Tunnels. Der zweite Bereich widmete sich der Brandbekämpfung. Dabei wurden Löschwasserentnahmestellen im Tunnel getestet und verschiedene Löschtechniken trainiert, darunter Strukturkühlung und Schlauchmanagement.

Im dritten Abschnitt lag der Fokus auf der Suche und Rettung von Personen. Die systematische Suche im Tunnel wurde mithilfe von Markierungsleuchten geübt. Zusätzlich trainierten die Einsatzkräfte den Transport von Einsatzmaterialien mit speziellen Gleiswagen. Für den Zugang zum Tunnel nutzten die Feuerwehrleute sechs Notausgänge.

Der Terfener Tunnel ist derzeit für die Errichtung eines Überholbahnhofs gesperrt. Die Sperre gilt noch bis zum 14. September. Diesen Zeitraum nutzten die beteiligten Feuerwehren für die Großübung.

Herausforderungen bei Einsätzen in Bahntunneln

Einsätze in langen Bahntunneln stellen Feuerwehren grundsätzlich vor besondere Herausforderungen. Die räumliche Enge, die begrenzte Zahl an Zu- und Ausgängen sowie die Entfernung zu Rettungswegen erschweren üblicherweise sowohl die Anfahrt als auch den Abtransport von Verletzten. Funkverbindungen sind in solchen unterirdischen Bauwerken oft eingeschränkt, weshalb der gezielte Auf- und Abbau von Kommunikationsstrecken bei Übungen regelmäßig eine wichtige Rolle spielt.

Auch die Löschwasserversorgung muss in Tunneln gesondert organisiert werden, da im Ereignisfall meist keine herkömmlichen Hydranten in unmittelbarer Nähe zur Verfügung stehen. Speziell dafür vorgesehene Löschwasserentnahmestellen im Tunnel ermöglichen es Einsatzkräften, Wasser gezielt an vorgesehenen Punkten zu entnehmen. Techniken wie die Strukturkühlung dienen dabei dazu, die Tunnelbauwerke selbst vor thermischen Schäden zu schützen, während ein durchdachtes Schlauchmanagement helfen soll, auch über größere Distanzen effizient arbeiten zu können.

Für die Rettung von Personen in Tunnelanlagen setzen Einsatzkräfte häufig auf Markierungssysteme, um bereits durchsuchte Bereiche im unübersichtlichen, oft verrauchten Gelände eindeutig zu kennzeichnen. Da klassische Fahrzeuge im Gleisbereich nicht eingesetzt werden können, kommen für den Materialtransport regelmäßig spezielle Gleiswagen zum Einsatz, die sich auf den Schienen bewegen lassen.

Großübungen wie im Terfener Tunnel bieten Feuerwehren die Gelegenheit, diese besonderen Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren, ohne dass dabei der reguläre Zugbetrieb beeinträchtigt wird. Die bau- oder sperrbedingte Nutzung solcher Zeitfenster ermöglicht es, größere Kräfte über Bezirksgrenzen hinweg zusammenzuziehen und das Zusammenspiel unterschiedlicher Einsatzbereiche wie Kommunikation, Brandbekämpfung sowie Suche und Rettung in einem zusammenhängenden Szenario zu erproben.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.